Der Zentralverband der Deutschen Haus- und Grundbesitzer sieht die angestrebte breite Vermögensverteilung beim Hausbesitz bereits realisiert. Nach seinen jüngsten statistischen Unterlagen gibt es in der Bundesrepublik rund sieben Millionen Hauseigentümer, von denen etwa sechs Prozent mehr als ein Haus besitzen. Rund 28 Prozent des Hauseigentums befinden sich nach den Unterlagen des Zentralverbandes in Händen von Unselbständigen, also Arbeitern und Angestellten. Rentner und Pensionäre sowie Selbständige besitzen der Zahl nach etwa gleich viel Häuser wie die Arbeiter. Die restlichen 6 Prozent der Häuser gehören Beamten. Freilich sagt die Statistik des Hauseigentümerverbandes nur, wie die Häuser der Zahl nach verteilt sind. Wie der Hausbesitz nach seinem Wert verteilt ist, wird in der Statistik nicht erwähnt: In der Statistik des Grundbesitzerverbandes blieben die Wertunterschiede zwischen einem Einfamilienhaus auf dem Lande und einem Miethaus in der Großstadt unberücksichtigt.