In fünf Monaten zwei Millionen Anteile

Am 31. März, fünf Monate nachdem der offene Immobilienfonds "Grundbesitz-Invest" (GI) aufgelegt wurde, betrug das Fondsvermögen bereits 98,2 Millionen Mark. Die Kapitalanlagegesellschaft, "Deutsche Grundbesitz-Investgesellschaft mbH" in Köln, eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Bausparkasse Wüstenrot und der Deutschen Bank, hatte bis zu diesem Zeitpunkt rund zwei Millionen Anteile verkauft. Damit erzielte sie in den letzten Monaten ein höheres Mittelaufkommen als die übrigen deutschen Immobilienfonds (iii-Fonds 1 und 2, co op-Fonds und DESPA-Fonds) insgesamt. Seit Auflegung des Gl-Fonds wurden elf Immobilienobjekte in verschiedenen deutschen Städten erworben; somit ist die gesetzliche Vorschrift erfüllt, nach der das Fondsvermögen eines neugegründeten Immobilienfonds nach spätestens vier Jahren aus mindestens zehn Grundstücken bestehen muß.

Dänemark legt 8prozentige Anleihe auf

Als erster europäischer Staat will Dänemark eine Anleihe auflegen, die auf europäische Rechnungseinheiten lautet. Voraussichtlich wird der Anleihebetrag 25 Millionen Rechnungseinheiten betragen, was 25 Millionen Dollar entspricht. Die Laufzeit soll auf 15 Jahre festgesetzt werden, bei jährlicher Zinszahlung wird sich die Verzinsung auf acht Prozent belaufen. Der Emissionspreis soll erst kurz vor dem Verkauf bekannt gegeben werden. Deutsches Mitglied im Anleihekonsortium ist die Westdeutsche Landesbank, Düsseldorf.

RWI-Fonds 23

Der Mindestzeichnungsbetrag für den vor einigen Wochen aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds RWI-Fonds 23, beträgt 1000 und nicht 100 Mark, wie in der ZEIT Nr. 21 vom 21. Mai irrtümlich angegeben wurde. Insgesamt stehen vom RWI-Fonds 23 Anteile im Gesamtwert von 28 Millionen Mark zum Verkauf. Mit dem neuaufgelegten Fonds, der wie seine Vorgänger nach der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft gegründet wurde, beträgt das Gesamtbauvolumen der Rheinisch Westfälischen Immobilien-Anlagegesellschaft über 500 Millionen Mark.

Garantierter Festzins

Die Sparkasse der Stadt Köln bietet mit ihren "Sparkassenobligationen" dem Anleger eine neue Art der Geldanlage mit "garantiertem Festzins". Zur Zeit werden die Obligationen mit einer Laufzeit von sechs Jahren mit 7,5 Prozent verzinst (Zinszahlung: halbjährlich). Bei einer Laufzeit von acht Jahren erhöht sich der Zins auf 7,75 Prozent. Nach Ablauf von fünf Jahren ist die Kölner Sparkasse bereit, die Obligationen zu einem "marktorientierten Hauskurs" zurückzunehmen. Der Verkauf der Obligationen ist spesenfrei, Depotgebühren werden nicht berechnet. Der Ausgabekurs der Sparkassenobligation beträgt 100 Prozent.