Hervorragend:

"Wo bitte geht’s zur Front", von Jerry Lewis. Eine bissige Kriegs- und Kriegsfilm-Satire, in der Lewis die Amerikaner als dämliche Neurotiker und die Deutschen als brüllende Trottel hinstellt. Lewis spielt als sein eigener Hauptdarsteller den reichsten Mann der Welt, der mit einer Privatarmee in den Zweiten Weltkrieg eingreift, als falscher deutscher Feldmarschall Kesselring den Rückzug der Deutschen befiehlt und als Widerstandskämpfer Adolf Hitler nach einem schwulen Tänzchen in die Luft sprengt. Der mit jüdischem Witz geschliffene Film liefert mit Sidney Miller die beste Hitler-Karikatur seit Chaplins "Der große Diktator". HPK

"Der große Irrtum", von Bernardo Bertolucci. "Lenz", von George Moorse. "Land in Trance", von Glauber Rocha. "Deep End", von Jerzy Skolimowski. "Der Wolfsjunge", von François Truffaut.

Im Fernsehen: "Macunaima" (Brasilien 1969), von Joaquim Pedro de Andrade (Hessen III am 18. Juni), ist das gefilmte Volksbuch eines legendären Helden, eines Bastards aus dem Urwald, der verschiedenen Metamorphosen seiner Gestalt und einem abenteuerlichen Leben unterworfen ist. Mythen, Märchen, Volkserzählungen, derb und von überschäumender Phantasie, sind direkt in den Film eingegangen, sie stehen nicht stellvertretend für etwas anderes. PWJ

"America" (USA 1924), von David Waffe Griffith (Bayern III am 20. Juni). "Gastfreundschaft" (USA 1923), von Buster Keaton und Jack Blystone (West III am 19. Juni). "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (USA 1931), von Rouben Mamoulian (Bayern III am 18. Juni). "Es tanzt die Göttin" (USA 1944), von Charles Vidor (West III am 20. Juni). "Zéro de Conduite, (Frankreich 1933), von Jean Vigo (Südwest III am 19. Juni).

Sehenswert:

"Laßt uns töten, Companeros", von Sergio Corbucci. "Pechvögel", von Jerry Lewis. "Die Nacht der lebenden Toten", von G. A. Romero. "Fluchtpunkt San Franzisko", von Richard C. Sarafian.