Wenn Sie Schallplatten kaufen, dann – Unbedingt:

,magnifiCathy" – Die vielen Stimmen der Cathy Berberian; Cathy Berberian, Bruno Canino (Klavier und Cembalo); Wergo 60 054, 25,– DM.

Die "Primadonna der Avantgarde" hat man sie genannt: Was die zeitgenössische Musik den Sopranistinnen an Stimmtechnik und Musikalität abverlangen kann und darf, ist durch das Können der in Italien lebenden Amerikanerin armenischer Abstammung begründet und begrenzt. Arien von Mcnteverdi, Lieder von Debussy, Szenen von Cage und Bussotti, Songs von Weill, Gershwin und den Beatles und eine lautmalerische Collage nach Comic Strips: unvorstellbar, was alles Frau Beiberian an Nuancierung und Differenzierung, an Klang- und Charaktervielfalt vorführen kann.

Nach Möglichkeit:

Oliver Messiaen: "Ving regard sur l’Enfant-Jesus"; Michel Beroff (Klavier); Electrola 2 C 065-10676/78, 62,50 DM.

Zwanzig Jahre alt ist Michel Beroff erst, und man darf ihn schon unter die Weltbesten zählen. Messiaens zwanzig mystische Klangbilder – man mag sich das darunter vorstellen, was die Titel nennen, Betrachtung über den Vater, die Jungfrau, die Hirten oder den Kuß des Knaben Jesus oder auch nicht – spielt er mit phänomenaler Technik in bewundernswerter Transparenz.

Vielleicht: