Vier neue Immobilienfonds

Noch im Laufe dieses Jahres will die Württembergische Sparkassen-Organisation vier neue Immobilienfonds auflegen. Zu diesem Zweck sollen vier Fondsgesellschaften, die Württembergischen Immobilienfonds GmbH & Co. – Anlagefonds 4 bis 7 –, in Stuttgart gegründet werden. Diese Gesellschaften errichten an verschiedenen Stätten in Baden-Württemberg Objekte im Gesamtwert von 63 Millionen Mark. 30 Millionen sollen dabei über die Ausgabe von Wl-Grundbesitzbriefen aufgebracht werden. Die Grundbesitzbriefe sollen in einer Stückelung von 1000 Mark und zu einem Ausgabekurs von 105 Prozent verkauft werden. Dem Anleger wird eine jährliche Barausschüttung von 5 Prozent garantiert. Sie kann steuerfrei vereinnahmt werden, da der Anleger die Steuervorteile, die sich aus der Fremdfinanzierung ergeben, auf Grund der wirtschaftlichen Miteigentümerschaft an den Fondsobjekten persönlich geltend machen kann.

Neue Richtlinien

Bis die Frage der steuerlichen Verwertbarkeit der Verlustzuweisungen von Flugzeugfinanzierungsgesellschaften durch die Rechtsprechung abschließend geklärt ist, gelten Richtlinien, die von einer Unterkommission des Bundesministers für Wirtschaft und Finanzen und der obersten Länderbehörden festgelegt wurden. Danach können Kommanditisten positive Einkünfte mit Verlustzuweisungen ausgleichen, wenn die Geschäftspolitik eindeutig darauf ausgerichtet ist, Gewinn zu erzielen. Maßstab dafür kann unter anderem die Höhe der Miete sein, zu der die Maschinen der Finanzierungsgesellschaft an eine Flugbetriebsgesellschaft vermietet werden. Zudem darf während der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Flugzeuge kein Gesellschafter ohne wichtigen Grund ausscheiden können, und die Gesellschaft darf ihrerseits keinen Gesellschafter zum Ausscheiden zwingen. Im Falle des Ausscheidens wegen eines wichtigen Grundes müssen die Gesellschafter "angemessen" abgefunden werden. Dabei müssen auch die stillen Reserven der Gesellschaft berücksichtigt werden.

Opposition bei IOS

Gegen den derzeitigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der IOS, Robert L. Vesco, haben für die Hauptversammlung der IOS (am 30. Juni in Toronto/Kanada) acht ehemalige lOS-Manager Opposition angekündigt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr mußte die IOS einen Betriebsverlust von über 60 Millionen Dollar ausweisen, während im Vorjahr noch ein Gewinn in Höhe von 10 Millionen Dollar erwirtschaftet werden konnte. Die Opponenten sind der Auffassung, daß es Vesco bis jetzt noch nicht gelungen sei, die Kosten zu verringern und die Rückflüsse bei den von IOS gemanagten Fonds zu stoppen.