Der britische Europaminister Rippon erklärte vor dem Unterhaus:

„Ich möchte meine besondere Dankbarkeit für das Verständnis und die Zusammenarbeit aussprechen, mit der die Gemeinschaft alle Probleme behandelt hat, und ein weiteres Wort der Anerkennung für die Rolle hinzufügen, die die EWG-Kommission während der harten, aber – und ich hoffe, das Haus wird dem zustimmen – erfolgreichen Verhandlungen spielte.

Viel Arbeit muß noch getan werden ... Aber die Übereinkünfte, die wir in Luxemburg erzielt haben, bedeuten doch, daß wir in den Verhandlungen über den Berg sind. Wir konnten so weit kommen, weil die Gemeinschaft ihren politischen Willen demonstrierte, ihren Kreis zu vergrößern und Großbritannien als ein gleichberechtigtes Mitglied aufzunehmen.“

Der französische Staatspräsident Pompidou sagte in einem Fernsehinterview:

„Wohlgemerkt: Wir machen uns keine Illusionen. Das Europa der Neun oder Zehn wird sicherlich viel schwieriger zu steuern sein... Aber ich bin zuversichtlich. Ich vertraue auf das England von Premierminister Heath, und ich bin überzeugt, daß wir nicht nur mit ihm, sondern mit allen anderen einschließlich der Bundesrepublik etwas Großes aufbauen und Europa seinen Platz in der Welt zurückgeben können... Man muß es glauben und sich darauf mit offenen Augen vorbereiten.“

Bundeskanzler Brandt würdigte vor dem Bundestag das Luxemburger Ergebnis:

„Lassen Sie mich vor diesem Hause ... den staatsmännischen Weitblick des französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou besonders hervorheben, ohne dessen entscheidenden Beitrag der Erfolg nicht möglich gewesen wäre.