Hans Katzer, wiedergewählter Vorsitzender der CDU-Sozialausschüsse; gibt nicht auf. Entgegen den Beschlüssen des Düsseldorfer Parteitages, die nicht dem Grundsatz der sozialen Partnerschaft entsprächen und „alsbald“ zu revidieren seien, legten die Sozialausschüsse der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft am Wochenende in Koblenz einen umfangreichen Katalog von Forderungen vor. Darin wird verlangt: gleichberechtigte und partnerschaftliche Mitbestimmung, Ausbau der Rentenversicherung, Verbesserung der beruflichen Ausbildung, Neuordnung der Verwaltung, flexible Altersgrenze, „Haufrauenrente“ und ein bezahlter Bildungsurlaub. In Koblenz wurde von den Sozialpolitikern der CDU neues Selbstbewußtsein demonstriert: Die Sozialausschüsse betonten, sie verstünden sich trotz des Düsseldorfer Rückschlages als soziales Gewissen ihrer Partei.