Natürliche Personen, die in der Schweiz in den Genuß des Steuerprivilegs kommen, können die Begünstigung des Doppelbesteuerungs-Abkommens künftig nicht mehr beanspruchen. Etwaige deutsche Einkünfte oder Vermögensteile müssen die volle deutsche Steuer bezahlen.

Auch bei doppeltem Wohnsitz muß die volle deutsche Steuer bezahlt werden.

Jeder Deutsche, der in der Schweiz wohnhaft wird, kann fünf Jahre nach der Übersiedlung die Vergünstigung des Abkommens bezüglich der deutschen Besteuerung nicht beanspruchen. Er wird solange nach deutscher Steuergesetzgebung besteuert, wobei die in der Schweiz bezahlte Steuer verrechnet wird.

Für juristische Personen mit doppeltem Sitz bleibt die deutsche wie die schweizerische Besteuerung bestehen – bei gegenseitiger Verrechnung.

Die Beteiligungsquote deutscher Tochtergesellschaften schweizerischer Firmen wird auf 20 Prozent festgelegt. Sie können nicht mehr den ermäßigten deutschen Quellensteuersatz von 15 statt 25 Prozent beanspruchen.