Von Ben Witter

Um halb neun verlasse ich zusammen mit vier Nachbarn das Haus. Sie steigen in ihre Wagen und beobachten mich. Sie beobachten mich auch, wenn sie an mir vorbeifahren, und hupen kurz; und unterwegs beobachten mich andere Autofahrer, wenn ich langsam gehe.

Langsam gehe ich auf das Firmengelände zu. Um diese Zeit nähern sich die Kollegen dem Parkplatz. Ich warte, bis die meisten an mir vorbeigefahren sind. Manche hupen kurz und beobachten mich.

Dann laufe ich zwischen zwei langsamer fahrenden Wagen über den Vorplatz.

Im Fahrstuhl sprechen die Kollegen vom Verkehr und von ihren Wagen und von unserem Parkplatz.

Nach Feierabend fahren sie alle an mir vorbei und beobachten, ob ich sie beobachte; sie müssen langsam fahren und einige hupen kurz.

Wenn ich Abendbrot gegessen habe, gehe ich an die Luft. Meine Nachbarn gehen um diese Zeit selten an die Luft, doch sie scheinen darauf zu warten, daß ich an die Luft gehe. Und ich fühle mich beobachtet. Langsam komme ich zurück und gehe an Wagen vorbei. Falls noch jemand im Auto sitzt, hupt er kurz.