In Paderborn findet vom 23. Juli bis 5. September in der Pädagogischen Hochschule die „Libori-Kunstausstellung“ statt. Sie versucht einen „lückenlosen Überblick“ sämtlicher deutscher Editionen zu geben. Der Kreis, die Stadt, die Kreissparkasse und die Stadtsparkasse subventionieren die Libori-Ausstellung. (Liborius ist der Stadtpatron Paderborns.) 60 deutsche Galerien und Editionen beteiligen sich mit ihrem Programm, es erscheint ein 164 Seiten starker bebildeter Katalog.

Das Medium der Konzept-Kunst ist nicht die Kunst, sondern das Buch: Die Edition DuMont hat jetzt „if I had a mind“ (19 Mark) und „Prospecte, Concepte und Aktionen“ (29 Mark) herausgegeben. Im ersten Buch präsentiert Klaus Groh 64 Konzepte von Jan van den Abbeel bis Peter Zweifel, in der P.C.A. Super-Anthologie stellen 220 Künstler vor, was sie im Kopf haben. Laut Magazin Kunst sind sechs weitere Schreiber dabei, „concept art“ in Buchform zu realisieren.

Rekordauktion im Londoner Auktionshaus Christie’s: In 44 Minuten wurden in der vergangenen Woche für über 28,4 Millionen Mark (höchster Gesamterlös, der jemals bei einer Auktion erzielt wurde) Bilder versteigert. Das wichtigste Bild der Auktion, „Der Tod des Actaeon“ von Tizian, ging für rund 15 Millionen Mark über den amerikanischen Händler Julius Weitzner an das Paul-Getty-Museum nach Kalifornien. Der Kurator des Museums kündigte an, daß das Bild zunächst für zwei Jahre der Londoner Nationalgalerie ausgeliehen würde und somit den Engländern nicht ganz verloren ginge. Danach soll das Bild wechselweise mal in Kalifornien, mal in London ausgestellt werden.