April 1968: Nordvietnam stimmt direkten Kontakten mit Vertretern der USA zu, nachdem Präsident Johnson Ende März einen Teil-Bombardierungsstopp befohlen hatte. Das erste offizielle Treffen findet am 10. Mai in Paris statt. Am 1. November ordnet Präsident Johnson das Ende der Bombardierung Nordvietnams an. Die Gespräche beginnen am 25. Januar 1969 in Paris.

Mai 1969: Die Nationale Befreiungsfront (NLF) präsentiert einen Zehn-Punkte-Plan. Sie fordert darin einen bedingungslosen und restlosen Rückzug der Amerikaner aus Südvietnam.

November 1969: Präsident Nixon kündigt an, daß die USA einen (geheimen) Rückzugsplan aufgestellt hätten, der aber sofort gestoppt werde, falls Hanoi seine feindseligen Aktivitäten steigere. Der Präsident hat damit innerhalb von elf Monaten seine anfänglich konzessionslose Haltung revidiert. Noch im gleichen Monat läßt Hanoi Washington wissen, daß man über eine beiderseitige De-Eskalation verhandeln könne.

September 1970: Madame Binh, „Außenministerin“ der Revolutionsregierung, bietet einen Waffenstillstand an, falls die USA ihre Truppen bis zum 30. Juni 1971 zurückziehen.

Oktober 1970: Nixon offeriert einen Fünf-Punkte-Plan: Erst Waffenstillstand, dann Verhandlungen über den Zeitplan eines Rückzuges.

Dezember 1970: Die NLF lenkt in einem weiteren Punkt ein: Die politische Zukunft Südvietnams steht zur Diskussion.

Januar 1971: Die NLF bietet einen Waffenstillstand an, falls Washington seine Bereitschaft zum Rückzug erklärt. Eine Frist wird nicht mehr genannt.