Hervorragend:

„Wo bitte geht’s zur Front“, von Jerry Lewis. „Das Bataillon der Verlorenen“, von Francesco Rosi. „Der Tod in Venedig“, von Luchino Visconti.

Im Fernsehen: „Weekend“ (Frankreich 1968), von Jean-Luc Godard (West III am 16. Juli), war vorläufig einer der letzten Kinofilme des Regisseurs, der sich nach einer Periode des politischen Engagements für Black Panthers und El Fatah wieder auf industriell gemachte und vertriebene Produktionen umstellt. Godard hat sich nie von seiner kulturellen Basis lösen können, wie heftig er auch in „Weekend“ der bürgerlichen Zivilisation den auf Selbstzerfleischung lautenden Totenpaß ausstellt. Das schier endlose Travelling entlang einer von Autos und Toten verstopften Ausfallstraße genießt schon den Ruf der Klassizität: Auch wer die bürgerliche Kultur in der Sprache dieser Kultur verleugnet, trägt zu ihr bei. PWJ

„Der Jazzsänger“ (USA 1927), von Alan Crosland (West III am 18. Juli). „Mordsache ‚Dünner Mann‘“ (USA 1934), von W. S. van Dyke (ZDF am 17. Juli). „Der Navigator“ (USA 1924), von und mit Buster Keaton (West III am 17. Juli).

Sehenswert:

Donald Duck geht in die Luft“, von Walt Disney. Donald Duck als von den Backenhörnchen Chip und Dale geplagter Hausbesitzer und Campingfreund, als Cousin des freßwütigen Gänserichs Gus und als Sparringspartner von Peewee Pete durchsteht wie immer alle Gefahren der bewegten Trickfilmwelt. Mickey-Mouse, Goofy, die Duck-Neffen, eine Brigade sirupsüchtiger Ameisen und der blumenliebende Stier Ferdinand, vervollständigen das Arsenal: elf „shorties“ aus den Jahren 1936 bis 1953, in dieser Zusammenstellung etwas fragwürdig und ermüdend. Auf einige der bei uns schon bekannten Spots hätte man verzichten können. UB

„Pechvögel“, von Jerry Lewis. „Die Nacht der lebenden Toten“, von G. A. Romero. „Fluchtpunkt San Franzisko“, von Richard C. Sarafian. „Geschichten vom Kübelkind“, von Ula Stöckl und Edgar Reitz. „Jaider, der einsame Jäger“, von Volker Vogeler.