Hervorragend:

„Wo bitte geht’s zur Front“, von Jerry Lewis. „Geschichten vom Kübelkind“, von Ula Stöckl und Edgar Reitz. „Der Tod in Venedig“, von Luchino Visconti.

Im Fernsehen: „Siegfrieds Tod (Die Nibelungen I)“ (Deutschland 1923), von Fritz Lang (West III am 23. Juli). Man wird den beiden Nibelungenfilmen von Lang (den zweiten, „Kriemhilds Rache“, zeigt West III am 30. Juli) heute gelassener begegnen als in den Jahren nach dem Krieg. Damals beeindruckte Kracauers Hinweis auf die Parteitagsaufmärsche der Nazis, als deren Vorbild er Langs dekorative Massengruppierungen denunzierte. Kein Zweifel, daß Lang sich an Wagnergefühle und ans Monumentalische hält, aber jenseits aller ideologie-kritischen Vorbehalte bleibt eine frühe filmtechnische Leistung zu bewundern, die den Vergleich mit Massenszenen von Griffith nicht zu scheuen braucht. PWJ

Sehenswert:

„Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn“, von Jun Fukuda. Das seit Jahren in weltweiten Katastrophen erfahrene Ungeheuer Godzilla kämpft auf einer Insel gegen gigantische Spinnen und Heuschrecken und lehrt seinen Sohn das Feuerspeien. Als Wissenschaftler die Insel einfrieren, bleiben die zwei Monstren eng umschlungen im tödlichen Schneesturm zurück. Die Science Fiction aus der Schule des japanischen Zauberers Honda ist zur Idylle geworden, in der das Märchenhafte die (immer auch ideologisch betrachtete) menschliche Wundertechnik weitgehend verdrängt hat. WoR

„Donald Duck geht in die Luft“, von Walt Disney. „Pechvögel“, von Jerry Lewis. „Fluchtpunkt San Franzisko“, von Richard C. Sarafian. „Jaider, der einsame Jäger“, von Volker Vogeler.

Im Fernsehen: „Blutige Hände“ (USA 1955), von Budd Boetticher (ZDF am 26. Juli).