Es ist eine Postkarte angekommen und möchte veröffentlicht werden. Dies ist aus einer Bemerkung zu schließen, die dem Namen und der Adresse des Absenders beigefügt ist: „Bitte ohne Titelangabe.“ Dabei handelt es sich nicht etwa um einen Doktor- oder Professor- oder sonst einen Titel, sondern um eine Berufsbezeichnung, und danach ist der Herr unter jenen Beamten, die sich unsere Freunde und Helfer nennen und dies in der Tat auch häufig sind, ein ziemlich hohes Tier.

„Ich nehme J. M-M die Story nicht ab.“

Die „Story“ war am 9. Juli in der ZEIT zu lesen und erzählte, wie Grenzbeamte eine Frau, die nicht bemerkt hatte, daß ihr Paß abgelaufen war nach allen Regeln der Kunst einschüchterten und feste bedeibelten, wobei der eine sagte, sie habe hier wieder vorbeizukommen und ja keinen anderen Grenzübergang zu benutzen, um gegen Zahlung von vier Mark ein Beglaubigungsschreiben entgegenzunehmen: eine Anordnung, die sein Kollege, als die Dame tatsächlich nach Tagen wieder vorsprach, als unmöglich und unstatthaft bezeichnete. Mit anderen Worten: Er nahm es der Dame nicht ab.

„Es ist auch nicht die erste (Story) ähnlicher Art aus dieser gegen Beamte gespitzten Feder.“

Aha, ich verstehe: Mir wird

nicht geglaubt, weil ich ein Rückfalltäter bin. Wer einmal mit, der Polizei ein Hühnchen rupfte, der ist beim zweitenmal der Lüge so gut wie überführt. O Herr, möge mir das Schicksal erspart bleiben, je von Ihnen vernommen zu werden!

„Allein die unnatürlichen Dialoge (der Story) sprechen für sich.“