/ Von Rudolf Walter Leonhardt

Am Rande des klotzigen Kur-Zentrums von Westerland, das dem Inselfahrer von ferne als Supersilo entgegendroht, liegt die Kurverwaltung. Gleich gegenüber hat die Stuttgarter Kur-Bau-Firma Bense ihr Büro. Auf einer Messingtafel steht unter dem Firmennamen zu lesen: ATLANTIS.

Die Messingtafel samt Büro dürften mitenthalten sein in den sechs oder sieben Millionen Mark Vorleistung, die Bense für das bisher meistumstrittene Sylter Bau-Projekt schon erbracht haben will. Die Angaben schwanken. Auf eine Million mehr oder weniger kommt es aber wohl schon gar nicht mehr an.

„Westerland sah immer aus wie eine Goldgräberstadt aus dem Wilden Westen“, schreibt der Berliner Diplom-Ingenieur Axel Jacobshagen in der wissenschaftlichen Zeitschrift für Umweltschutz, die von der Bundesanstalt für Vegetationskunde, Naturschutz und Landschaftspflege herausgegeben wird. „Sie ist auf dem besten Wege, wieder eine Goldgräberstadt auf dem Felde des Spekulantentums zu werden.“

Dazu tragen Bense und seine Westerländer Auftraggeber das Ihre bei. Sechs (oder eben sieben) Millionen also hat die Firma, nach eigenen Angaben, schon investiert in den Hundert-Millionen-Bau eines vierundzwanzigstöckigen Hochhauses, das 750 Appartements enthalten und „Atlantis“ heißen soll.

Die Bezüglichkeit des Namens kann kaum beabsichtigt sein. Atlantis heißt ja jener sagenhafte Insel-Staat, der einmal das Mittelmeer beherrscht haben soll und der dann angeblich in den Wellen versank. Die Bauherren von Sylt, die aus Bremen oder Hamburg oder Stuttgart kommen, lesen nicht Plato, sie machen Geschäfte – und was für welche!

Der Bebauungsplan für Atlantis hat alle Kieler Ministerien passiert – so Kurdirektor Petersen. „Formell sei dieses Problem der Landesregierung noch nicht zur Kenntnis gelangt, erklärte Innenminister Rudolf Titzck“ – so die Welt vom 14. Juli 1971. Wer sich mit Atlantis beschäftigt, gewöhnt sich schnell daran, daß er von jedem, den er befragt, eine andere Auskunft bekommt. Denn die einen sind daran interessiert, so zu tun, als stünde der neue Betonklotz schon; die anderen wollen beweisen, daß es dahin nicht zu kommen braucht.

Vorläufig existiert Atlantis nur auf dem Messingschild des Büros Bense, aera perennius. Aber 200 Wohnungen des offenbar noch gar nicht genehmigten Baues sind bereits verkauft, im Grundbuch eingetragen und zur Hälfte bezahlt (sie kosten, je nach Lage und Größe, zwischen 55 200 und 320 000 Mark). Solche Finanzierungsmethoden mögen inzwischen üblich geworden sein; auf schlichte Friesen wirken sie noch immer einigermaßen befremdlich. Aber Opas Rechtschaffenheit ist wohl auch tot.

„Opas Bäderreisen und Opas Kurorte sind tot“, erklärte mir Westerlands Kurdirektor, ein rüstiger Fünfziger. Er ist einer der wenigen, die sich noch zu Atlantis bekennen. Alles, was dagegen spricht, nennt er „Emotionen“, und erzeugt werden solche Emotionen, meint er, vor allem von „der Presse“ (für die auch seine eigene Ehefrau tätig ist).

Nun gehört auf Sylt einige Vergeßlichkeit dazu, die Opas zu schmähen. Ärzte-Opas, Künstler-Opas, Schriftsteller-Opas, Bürgermeister-Opas, Kur-Opas jeder Art haben die Insel zu dem gemacht, was sie war und noch immer sein könnte: Ort der an Schönheiten und Erholungsmöglichkeiten reichsten Seebäder, welche die Welt von der herberen nördlichen (im Unterschied zur lieblich mediterranen) Art kennt: Da gibt es die fleißigen Lieschen Hörnum und List, die spröden Jungfrauen Morsum und Archsum, die strebsame Magd Tinnum, die liebenswerte Landedelfrau Keitum, die Strandkönigin Rantum, die kokette Friesin Kampen, das Hausmütterchen Wenningstedt und die Hure Westerland.

Aber diese Art von Reichtum genügt einigen Neu-Syltern nicht; und ein paar Insel-Friesen wollen auch höher hinaus: die Konjunktur steht günstig, das große Geld lockt. So wurde die grassierende Sucht nach Profit und immer mehr Profit zur Sünde wider Sylt. Vier fixierbare Daten markieren entscheidende Einschnitte dieser Entwicklung:

1927: der Hindenburgdamm verbindet die Insel mit dem Festland;

1945: das Kriegsende ermöglicht Grundstück-Spekulationen;

1960: in Kampen werden Verkehrsampeln aufgestellt;

1971: der Kampf um Atlantis beginnt. Alles fing an mit dem Damm. Einen „außerordentlichen Vorteil“ versprach ein Gutachten des Landratsamtes in Tondern davon schon 1910 der „ganzen Insel sowie vor allem den Seebädern Westerland, Wenningstedt und Kampen“. Aber wer immer zur Kasse gebeten werden sollte, ob das Land oder das Reich oder die Reichsbahn – sie zeigten kein Interesse. Am 8. September 1910 erklärte die Eisenbahndirektion Altona, die Errichtung eines Dammes lasse sich „eisenbahntechnisch nicht rechtfertigen“. Diese Prognose war so falsch wie beinahe alle Prognosen, die für den Damm aufgestellt worden sind.

Ein reiner Segen war dieser Damm freilich nicht. Nur „eisenbahntechnisch“ hat er sich bewährt; auf eine Weise, wie sie auch die Dammfeindlichsten nie zu fürchten gewagt hatten: Durch den Transport von etwa 2000 Autos täglich, das ergibt eine Tageseinnahme von 60 000 Mark, dürfte die Strecke Niebüll–Westerland im Sommer zur lukrativsten der Deutschen Bundesbahn geworden sein.

1927 hörte Sylt auf, eine arme, aber (soweit man den Zeugnissen der Zeitgenossen glauben darf) glückliche Insel zu sein. Die ersten Betroffenen kommen in Margarete Boies 1930 erschienenem Friesen-Blut-und-Boden-Roman „Dammbau“ zu Wort: „‚Was die Fremden uns Gutes bringen wollen, daran gehen wir noch einmal zugrunde‘ – so sprach nicht nur Volquart Claasen, so dachten alle Morsumer und die meisten Sylter.“

Und so denken vermutlich die meisten Sylter noch heute. Freilich gibt es deren nicht mehr viele: Von den 25 000 ständigen Bewohnern der Insel sind wohl kaum mehr als tausend Sylter in dem Sinne, daß schon ihre Großeltern hier geboren worden wären. Dazu kommen jetzt, während ich schreibe: 9000 Haus- und Apartment-Besitzer mit zweitem Wohnsitz in Sylt, 9000 Saison-Beschäftigte, 4000 Kinder in Heimen und über 50 000 Kurgäste. Die Zahlen könnten inzwischen noch höher liegen – es hat schon lange keiner mehr gezählt.

Hitlers Soldaten erklärten die Insel Sylt zur nördlichsten Festung Großdeutschlands und bestückten sie mit Bunkern (die heute noch stehen), Rollbahnen (die jetzt als Straßen dienen), Kasernen (die das Bild von List wie von Hörnum prägen) und einem Offiziers-Erholungsheim (heute als „Nordsee-Klinik“ das einzige Krankenhaus der Insel). Was da eigentlich wem gehörte, mußte nach 1945 in mühsamen Prozessen geklärt werden und ist in einigen Fällen noch immer nicht ganz klar.

Heide und Dünen waren durch Gewohnheitsrecht in den Besitz von Gemeinden oder, wo es Gemeinden noch nicht gab, von Privateigentümern übergegangen. So gehörte der ganze Norden der Insel den beiden „Hufnern“ von List, den Familien Diedrichsen und Paulsen. Sie hatten sich wenig um dieses unfruchtbare Land gekümmert, das im Grunde zu nichts nütze war.

In den auf das Kriegsende folgenden Jahren aber konnten sie nachweisen, daß ihnen die Wehrmacht durch Enteignung der Dünen großen Schaden zugefügt habe. Wie es bei diesem Nachweis zuging, wie es Diedrichsens und Paulsens Erben gelang, nicht nur eine sechsstellige Entschädigungssumme, sondern dazu noch Baurechte, die Millionen wert waren, mitten im Naturschutzgebiet von der Kieler Regierung bewilligt zu bekommen, dürfte eine der abenteuerlichsten Kriegsgewinnler-Geschichten sein.

Von den damals Verantwortlichen leben heute die meisten nicht mehr. Durch das, was sie zu verantworten haben, entstanden in der Blidselbucht drei synthetische Inseldörfer, Sonnenland I, Sonnenland II und Westerheide; und es begannen damit in großem Stil die Bodenspekulationen und die Apartment-Welle, die heute mit dem Hochhaus-Projekt Atlantis buchstäblich schwindelerregende Höhe erreicht haben.

Verkehrsampeln in Kampen

Es kam eines zum andern. Es spielt eines ins andere. „Wir hätten stutzig werden sollen“, sagte Kampens Kurdirektor Hellmut Jessen, „als wir die erste Verkehrsampel installieren mußten.“ Das war im Sommer 1960.

Viele wurden damals stutzig, und die ersten Abwanderer zogen sich, aus Kampen zurück nach Keitum, Braderup und Archsum, andere auch gleich nach Dänemark oder an die Costa brava. Die Gemeindevorsteher von Kampen ließen die Ampeln schleunigst wieder abmontieren – aber bald zeigte sich, daß es ohne sie doch nicht geht. Heute schlägt ein Lister Kurdirektor allen Ernstes vor, es sollte eine vierspurige Autobahn vom nördlichen Ende der Insel zum südlichen gebaut werden.

Und wirklich hat man den Eindruck, daß sich der motorisierte Verkehr, wenn das so weitergeht, anders bald nicht mehr bewältigen läßt. Daß dabei die Dörfer Kampen und Rantum, die schönsten der Insel, völlig auseinandergerissen würden, braucht ihn, der am Endpunkt der Autobahn residiert, nicht zu interessieren. Es ist erstaunlich und deprimierend zu beobachten, wie wenig sich eine Sylter Gemeinde für die Sorgen der anderen interessiert.

Da gibt es fünf völlig voneinander verschiedene Interessen-Lagen: 1. Sylt-Ost (Keitum, Tinnum, Archsum, Morsum) verspricht seinen Kurgästen einen Badestrand, den es selber nicht hat, zu dem es also hingelangen muß (es hat dafür einen Vertrag mit Rantum geschlossen); 2. List und Hörnum – an den äußersten Enden der Insel – schienen zunächst benachteiligt, aber zwei geschickt manövrierende Bürgermeister haben angefangen, aus den Nachteilen Vorteile herauszuholen; 3. Westerland spielt Klein Las Vegas und könnte irgendwo liegen; von dem hinter Hochhäusern versteckten Meer spürt man ohnehin nichts; 4. Wenningstedt hat sich selber, indem es sich immer weiter nach Süden ausdehnte, zum Vorort Westerlands gemacht – und gerade das will es, verständlicherweise, am allerwenigsten sein (neue Bebauungspläne gefährden nun auch noch seinen schönsten Ortsteil, Braderup am Watt); 5. Kampen und Rantum sind lange Jahre durch weise Verwaltung jenen Friesendörfern, wie der Insel-Urlauber sie sich wohl vorstellen möchte, am ähnlichsten geblieben – gerade sie aber haben unter der ständig zunehmenden Zahl von Autos am meisten zu leiden.

Es gibt inzwischen im Sommer auf der Insel, nach vorsichtigen Schätzungen, etwa 30 000 Autos. Davon verkehren 25 000 vor allem auf der 40 Kilometer langen LIO zwischen List und Hörnum: Wären sie alle gleichzeitig unterwegs, würden sie einen festen Block bilden – Stoßstange an Stoßstange – vom einen Ende der Insel zum anderen. Fast so weit ist es schon, wenn an sonnigen Tagen morgens um zehn die allgemeine Ausfahrt zu den Stränden beginnt und wenn nachmittags um vier die Rückflut einsetzt.

So ist es kein Wunder, wenn vom Westerländer bioklimatischen Universitäts-Institut in der Insel-Luft ein Schwefeldioxyd-Gehalt gemessen wurde, der „vor fünf Jahren noch im Ruhrgebiet als Rekord gegolten“ hätte, und ein Blei-Gehalt, der „sehr bedenklich stimmt“ (Professor Jessel).

Noch nicht gemessen wurde die Lärmentwicklung – vielleicht deswegen nicht, weil sich mit den Ergebnissen niemand beliebt machen könnte. Nicht gemessen wurde die Nervenbelastung, die bei den Auto fahrenden Kurgästen genauso auftritt wie bei denen, die eben diesen Autos hatten entfliehen wollen.

Die Städte dieser Welt finden sich heute vor ähnliche Probleme gestellt und suchen ähnliche Lösungen. Eine davon heißt: forcierter Ausbau von Schienenbahnnetzen. Den Syltern blieb es vorbehalten, ihre Schienenbahn abzuschaffen und sie zu ersetzen – durch Autobusse, die neuen Lärm, neue Verschmutzung und auf den schmalen Inselstraßen neue Gefahren mit sich bringen: ein rechter „Sylt-Bürgerstreich“.

Der Sylter CDU-Abgeordnete Ingwersen hat vorgeschlagen, die Autoverladerampe von Westerland nach Morsum zu verlegen, damit die Bundesbahn schneller transportieren, also noch mehr Autos herbeischaffen kann. Und der FDP-Abgeordnete Hannig weiß keinen anderen Rat als: Auto-Stopp durch Bau-Stopp. Aber das heißt, den Teufel mit Beelzebub austreiben, und da das selten gelingt, läuft es praktisch darauf hinaus: Es wird immer weiter gebaut, es kommen immer mehr Autos auf die Insel.

Alles, was in Bonn und anderswo über „Umweltschutz“ geredet wird, muß als leeres Geschwätz erscheinen, solange Bonn (der Bund), Kiel (das Land), Husum (der Kreis) und Westerland (die stärkste Gemeinde) es dulden, daß auf Sylt Umwelt planmäßig zerstört wird aus einem einzigen Grunde: weil dies Profit verspricht. Zerstört durch viel zu viele Autos, für die immer neue Straßen und Parkplätze angelegt werden müssen; zerstört durch wilde Bebauung nach alleiniger Maßgabe der erhofften Rentabilität; zerstört durch einen Las-Vegas-Rummelplatz, dem von der Landesregierung auch noch (wie Westerland seit 1949), die Privilegien eines „Nordseeheilbades“ eingeräumt werden. Heile sich, wer kann.

„Zerstörung der Umwelt ist ein Verbrechen“, erklärte mir Westerlands Kurdirektor Petersen; ich hatte aber nicht den Eindruck, daß er damit Selbstkritik üben wollte.

Häuser, Hochhäuser, Atlantis

Aus der von uns seit vielen Jahren immer wieder für vier Sommerwochen gemieteten Wohnung in Kampen am Watt sah ich früher über die Kampener Heide, im Hintergrund die Dünen des West-Strandes aufsteigen. Jetzt wird ein Teil des Blickfeldes verstellt durch ein großes Schild: „Hier entstehen 6 Komfort-Eigentumswohnungen – Terrasse, Kaminraum, Sauna.“

Solche Schilder habe ich während der letzten Tage auf der Insel 27 gezählt, und oft ist, statt von sechs, von dreißig oder vierzig Wohnungen die Rede. „Komfort-Wohnungen“ natürlich. Den bisher unerreichten Höhepunkt setzt das Atlantis-Projekt in Westerland mit seinen 750 Wohnungen.

Die Stadtväter beschlossen am 16. April 1971 mit 14 Stimmen bei 6 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen: Atlantis wird gebaut. Die wenigen, die sich heute noch in der Öffentlichkeit dazu bekennen, für Atlantis gestimmt zu haben oder überhaupt dafür zu sein, machen immer wieder den einen Grund geltend: Die Baufirma Bense hat sich verpflichtet, der Stadt Westerland als Gegenleistung für das Baugrundstück ein neues Kurmittelhaus zu erstellen, „das modernste Kurmittelhaus Europas“, wie Kurdirektor Petersen schwärmt.

Den Atlantis-Erbauern und ihren Hintermännern bläst der Wind seit ein paar Wochen ins Gesicht. Immer mehr Einheimische und Kurgäste schließen sich einer Anti-Atlantis-Initiative an, die der schleswig-holsteinischen Landesregierung zu denken geben dürfte.

Am Projekt Atlantis prallen nicht zufällig die Fronten aufeinander. Hier scheint noch einmal eine Chance gegeben, dem Irrsinn Einhalt zu gebieten. Wenn es jetzt nicht gelingt, dann gibt es so leicht kein Halten mehr. Noch viele Dünen warten darauf, einen ganz unvorhergesehenen Marktwert von 150 Mark pro Quadratmeter zu erzielen. Und für den Tag, an dem auf der Insel gar kein Bauplatz mehr frei ist, hat Lists findiger Baubürgermeister auch schon ein fix und fertiges Projekt „Hochhaus im Wattenmeer“ in der Tasche.

Es dürfte technisch kaum Schwierigkeiten machen, 500 000 Menschen und die dazugehörigen 250 000 Autos auf Sylt unterzubringen. Die Frage wird dann nur sein: Was kann eine halbe Million normaler – also nicht geisteskranker – Urlauber veranlassen, den relativen Frieden ihrer heimischen Einfamilienhäuser mit dem teuren Hochhaus-Rummel eines Nordsee-Manhattan zu vertauschen? Bars, Diskotheken, Konditoreien, Auto-Prestige, Luxus-Restaurants, Nightclubs, Striptease gibt es doch in jeder deutschen Großstadt – was sollte 500 000 Zahlungswillige veranlassen, dafür eigens nach Sylt zu fahren?

Daß einige dieser Großstadt-Vergnügungen auch auf Sylt angeboten werden, hätte doch wohl nur Sinn, solange das Vergnügungsangebot ein zusätzliches Angebot ist – zusätzlich zu Sandstrand und Brandung, zu einsamen Dünen und friedlichem Watt, zu frischer Luft und sauberem Wasser; zusätzlich zu all dem also, was jetzt durch immer weitere Bebauung und immer stärkeren Autoverkehr kaputtgemacht wird.

Sylt wäre noch zu retten, wenn es gelänge, weitere Bebauungspläne zu stoppen und dem Strom der lärmenden, luftverpestenden, nervenzerrüttenden Kraftfahrzeuge Einhalt zu gebieten. Mittel und Wege gäbe es. Wer dazu das Seine nicht beiträgt, wird nicht sagen können, „Umweltverschmutzung ist ein Verbrechen“, ohne sich selber zu richten.