Hervorragend:

„Der Tod in Venedig“, von Luchino ViscontiIm Fernsehen: „Der blaue Engel“ (Deutschland 1930), von Josef von Sternberg (West III am 6. August).

Sehenswert:

„Denkt bloß nicht, daß wir heulen“, von Stanley Kramer, sollte man sich genau darauf ansehen, wie der Film gemacht ist. Erst dann macht die Geschichte einer Jugendgruppe, in der sich aus Versagern selbstlose und heroische Kerle entwickeln, richtig Vergnügen. Denn Kramer, der alte Routinier, hat keines der üblichen Hollywood-Klischees geschont. Das ist so perfekt auf Wirkung beim Zuschauer berechnet, daß die raffiniert eingesetzten Mittel des Kinos schon wieder wie ihre eigene Parodie wirken können. Wenn man nicht vollends auf die Geschichte hereinfällt, die keineswegs nebenbei erzählt wird. PWJ

„Spiel dein Spiel und töte, Joe“, von Leopoldo Savola. Endlich ein Italowestern, bei dem man nicht ständig gequält zur Uhr sieht. Joe, der Held, ist ein Wanderschauspieler, der in allerlei Kostümen, mal als Hamlet, mal wie Henry Fonda in „Spiel mir das Lied vom Tod“, seine Gegner narrt und mit ihnen umspringt wie weiland Buster Keaton mit einer Hundertschaft Polizei. Nur schade, daß dieser schöne Zwei-Stunden-Plot zeitweilig einer völlig belanglosen Handlung Platz machen muß. BB

„Donald Duck geht in die Luft“, von Walt Disney. „Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn“, von Jun Fukuda. „Jaider, der einsame Jäger“, von Volker Vogeler.

Im Fernsehen: „Männer“ (Bulgarien 1966), von Vassil Mirchev (ARD am 7. August). „Der Henker“ (Spanien 1963), von Luis Garcia Berlanga (ZDF am 9. August). „Der Herr der Fliegen“ (England 1963), von Peter Brook (ARD am 11. August).