Wenn Sie Schallplatten kaufen, dann:

Unbedingt:

„Hits from yesterday“; Da Camera Song SM 95 034, 20,– DM

Wer kennt es noch, das elektrische Klavier – man legte eine Walze auf, warf eine Münze ein, im Innern des Instruments begann es zu rumoren, und nach einem ungeheuer präzisen Rhythmus, nur etwas hektisch im Tempo, spielte die Maschine, die Tasten bewegten sich wie von Geisterhand gedrückt. Das Repertoire dieser Platte: die Schlager der fünfziger Jahre, „Sugar Blues“ und „Chattanooga Choo Choo“, Gershwin und die Klaviertechnik Errol Garners. Für den toten Punkt einer Party.

Nach Möglichkeit:

Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Meistersinfonien“ (Nr. 35, 39, 40, 41); Cleveland Orchestra, Leitung: George Szell; CBS 77 242 (2 Platten), 29,– DM

In memoriam des wohl legendärsten amerikanischen Dirigenten der letzten Jahre, ein Zusammenschnitt zu populären Preisen. Mozart in scheinbar unprätentiöser Weise; aber selbst in den Menuetten spürt man, daß die besten Musiker sehr konzentriert arbeiteten (sogar das Schnaufen eines der sich Mühenden wird mitgeliefert), ohne gleich dabei in deutschen Tiefsinn zu verfallen. Getrost auch für exklusiv auf Böhm Schwörende.