Am 1. Januar 1966 besaßen die privaten Haushalte in der Bundesrepublik ein Vermögen von 730 Milliarden Mark. Zieht man davon die Schulden ab, so bleibt ein Reinvermögen von 608 Milliarden Mark. Davon ist der größte Teil (41 Prozent) Grundbesitz (1960: 36 Prozent). Auch das Geldvermögen hat an Bedeutung gewonnen: Es macht jetzt 28 Prozent des privaten Reichtums aus (1960: 21 Prozent). Das Produktivvermögen (also das Eigentum an gewerblichen Unternehmen) ist in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent gewachsen. Doch dieser Zuwachs verteilte sich ungleichmäßig: 1960 besaßen 1,7 Prozent der Haushalte 70 Prozent des Produktivvermögens. 1966 hatte sich dieser Anteil auf 73,5 Prozent erhöht.

Quelle: Siebke-Gutachten