Hervorragend:

„Der Tod in Venedig“, von Luchino Visconti.

Im Fernsehen: „Der kleine Cäsar“ (USA 1931), von Mervyn LeRoy (ZDF am 14. August).

Sehenswert:

„Donald Duck geht in die Luft“, von Walt Disney. „Denkt bloß nicht, daß wir heulen“, von Stanley Kramer. „Spiel dein Spiel und töte, Joe“, von Leopoldo Savola. „Jaider, der einsame Jäger“, von Volker Vogeler.

Reprisen: „Leichen pflastern seinen Weg“, von Sergio Corbucci. „Jenseits von Eden“, von Elia Kazan. „2001 – Odyssee im Weltraum“, von Stanley Kubrick. „Der verrückte Professor“, von Jerry Lewis. „Manche mögen’s heiß“, von Billy Wilder.

Im Fernsehen: „Gnadenlos gehetzt“ (USA 1949), von Joseph Losey (ZDF am 16. August), verdient Interesse deshalb, weil Loseys zweiter Spielfilm schon die Neigung zu kolportagehaften Formen und Accessoires erkennen läßt: Ein Journalist in Kalifornien, der sich für einen verfolgten jungen Mexikaner einsetzt, wird selber zum Gegenstand des Volkszorns, der aus Rassenhaß genährt ist. Dramatische Akzente setzt zumal eine Musik, die heute nur noch als Parodie zu ertragen ist. Später hat Losey, vom McCarthy-Ausschuß wegen Unamerikanismus verfolgt, selten noch so deutlich gesellschaftskritisch Stellung bezogen. Die Kolportage als große Kinoform ist geblieben. PWJ