Bei der letzten großen Dollarkrise im März 1968 wurde als Ausweg aus der Sackgasse der Goldpreis gespalten. Die Notenbanken gaben kein „Währungsgold“ mehr ab, Handelsgold aber wurde freigegeben. In der Folge gab es für den nunmehr dem Markt überlassenen Goldpreis unterschiedliche Zeiten. Nach einem Höchststand im März 1969, ein Jahr nach der Freigabe, erreichte das Gold zur Jahreswende 1969/70 einen Tiefstand, der noch niedriger war als der nach wie vor auf 35 Dollar festgesetzte amtliche Goldpreis, zu dem – theoretisch – bis zur jüngsten Nixon-Erklärung die Notenbanken das Recht hatten, Dollar gegen Gold zu tauschen.

Quelle: Statistisches Bundesamt