Bei den festverzinslichen Papieren geht die Periode der "Achtprozenter" zu Ende. Privatpersonen mit niedriger steuerlicher Belastung sollten nicht länger zögern, die herauskommenden 8prozentigen Inlandsanleihen zu zeichnen, nach Möglichkeit unter Ausnutzung des 624-Mark-Gesetzes und der Sparprämienbegünstigung. Die Kombination garantiert eine Verzinsung, an die auch hohe Geldentwertungsraten nicht herankommen.

Angeboten wird zur Zeit eine 8prozentige Anleihe des Landes Hessen zu 99 1/4 Prozent. Die Tilgung erfolgt zwischen 1977 und 1986 durch Auslosung. Auf Basis der mittleren Laufzeit berechnet beträgt die Rendite etwa 8,13 Prozent.

Wer bei dieser Anleihe nicht zum Zuge kommt, sollte sich für 8prozentige Kommunalobligationen interessieren, die zu Kursen von etwas unter 100 Prozent angeboten werden. Bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München haben sie eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Tilgung setzt aber schon nach 10 Jahren ein.