Jetzt wird er auch in Deutschland verkauft: Im April hatte der Fiat 127 in Italien Premiere. Damals wurden die deutschen Autofahrer, die sich für den Kleinen, aus Turin interessierten, vertröstet auf unbestimmte Zeit. Offenbar wollten die Marktstrategen erst die Kinderkrankheiten ausmerzen, bevor sie exportierten.

Nun ist es soweit. Letzte Woche wurden die ersten Vorführwagen an die Händler ausgeliefert, die deutsche Premiere konnte beginnen. Eigentlich fragt man sich, was Fiat mit dem 127 beabsichtigt, gibt es doch schon einen idealen Kleinwagen aus dem gleichen Haus. Allerdings unter dem Namen der Mailänder Fiat-Tochter Autobianchi. Der Fiat ist im Vergleich zu dem A 112 etwas biederer: Er wird als fünf(!)-sitzige Limousine vorgestellt.

Wie der A 112 hat der 127 den Motor vom Fiat 850 Sportmodell. Der Motor (Vierzylinder, 45 PS) ist quer zur Fahrtrichtung eingebaut und treibt die Vorderräder an.

Auf die erhöhten Sicherheitsanforderungen sind die Konstrukteure auch eingegangen. Das Zweikreisbremssystem ist mit einem Bremskraftregler ausgerüstet. Die Vorderräder werden über Scheibenbremsen, die Hinterräder über Trommelbremsen gebremst. Front- und Heckpartie sind "energieverzehrend" konstruiert und der Fahrgastraum wurde als Sicherheitszelle gebaut. Der Wagen kostet 5550 Mark (inklusive Mehrwertsteuer). kde