Mehr Geld für Reisen: Immer mehr Geld geben die sparsamen Schwaben für Urlaubs- und Erholungsreisen aus, fand das Statistische Landesamt in Baden-Württemberg heraus. Die jährlichen Reiseausgaben der mittleren Einkommensklassen haben sich von 1967 bis 1970 um 60 Prozent auf rund 1130 Mark erhöht, bei höherem Einkommen werden rund 1710 Mark aufgewandt, das ist ein Anstieg um 32 Prozent. Grund für diese "beachtliche Veränderung" ist unter anderem eine Umstrukturierung der Reisegewohnheiten. Die 1970 befragten Haushalte der höheren Einkommensklassen konnten sich ohne Ausnahme auf Reisen begeben, während in den Haushalten mit mittleren Einkommen 17 Prozent auf den Urlaub verzichteten.

Zum jüngsten Heilbad in Deutschland wurde Bad Herrenalb im Schwarzwald ernannt, nachdem das neue Thermalbade-Zentrum mit zwei Hallen- und einem Freischwimmbecken, Sauna, Massage- und Gymnastikräumen eingerichtet ist. Unter anderem kann man Herz, Kreislauf und Galle behandeln lassen und sich als Rekonvaleszent auf dem neu errichteten "Vita-Parcours", einer Trimm-dich-Strecke im nahe gelegenen Wald, wieder in Form bringen. Information: Kur- und Badeverwaltung, 7506 Bad Herrenalb/Schwarzwald. Telephon 07083–88 50.

Günstige Winterpreise bei Cooks: Die Deutschland-Direktion von Wagon-Lits/Cook, Frankfurt, konnte für das Winterprogramm (vom 1. November 1971 bis 31. März 1972) nicht nur die Vorjahrspreise halten, sondern sie – durch das Floaten des Dollars – teilweise bis zu 5 Prozent senken. Zu den Hauptreisezielen gehören Marokko, die Kanarischen Insein, Malta, Zypern und Griechenland; weiterhin werden Kuraufenthalte in Jugoslawien und der CSSR veranstaltet, und als besondere Attraktionen gelten in diesem Jahr zweiwöchige Flugreisen zum Beispiel nach Agadir (1122 Mark Halbpension; 1250 Mark Vollpension), Marrakesch (1175 Mark Halbpension) oder Las Palmas (1580 Mark Vollpension). Information und Buchung: Wagon-Lits/Cook Direktion, 6 Frankfurt 1, Arndtstraße 33, Telephon 0611 – 74 03 36.

Ärzte-Deutsch im Ausland: Wer in Zukunft als Deutscher in Italien krank wird, braucht sich nicht länger um die Verständigungsmöglichkeiten bei der Ersten-Hilfe-Leistung Sorgen zu machen. Das Staatliche Italienische Fremdenverkehrsamt, in Deutschland gibt jetzt eine Broschüre heraus, in der alle deutschsprachigen Ärzte Italiens ausführlich mit Adresse und Telephon aufgeführt sind. Die Broschüren sind kostenlos in den italienischen Fremdenverkehrsämtern zu erhalten: 4 Düsseldorf, Berliner Allee 26, Telephon 0211 – 1 35 46; 6 Frankfurt, Kaiserstr. 65, Telephon 0611 – 23 12 13; 8 München 2, Pacellistr. 2, Telephon 0811 – 22 62 20. Für Spanien ist ein ähnliches Heftchen in Vorbereitung.