Investment Handbuch; herausgegeben von Leo Schuster, C. E. Poeschel Verlag, Stuttgart. 444 Seiten, Leinen, 62,– DM.

Das Investmentwesen hat jetzt auch in der Bundesrepublik seine Sturm- und Drangzeit hinter sich. Viele Sparer sind falschen Propheten zum Opfer gefallen und erlitten empfindliche Verluste. Wir wissen inzwischen, daß auch ausländische Fonds-Manager nur mit Wasser kochen und daß ein Teil von ihnen nur eines gut versteht: Selbst reich zu werden. In dem jetzt erschienenen Investment Handbuch soll bewiesen werden, daß die Idee des Investmentsparens gut ist, auch wenn sich hin und wieder Mißbräuche einschleichen. Die Qualität der Idee wird indessen auch nur von wenigen in Frage gestellt. Aber steht ihr Nutzen in jedem Falle im richtigen Verhältnis zu der manchmal recht, lautstarken Werbung und vor allem zu den teilweise recht beachtlichen Kosten?

In dem Handbuch sagen zahlreiche Sachkenner des Investmentwesens zu Einzelproblemen ihre Meinung. Da sie mit Quellenhinweisen untermauert werden, bekommt der am Investmentgeschäft interessierte Leser einen ungefähren Eindruck davon, wie kompliziert sich das Investmentsparen (nicht nur im Lichte der Gesetzgebung in den einzelnen Ländern) darstellt.

K.W.

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