Hervorragend:

"Die Milchstraße", von Luis Buñuel. "Vier im roten Kreis", von Jean-Pierre Melville. "Little Big Man", von Arthur Penn. "Der Tod in Venedig", von Luchino Visconti.

Im Fernsehen: "Streik" (Rußland 1925), von Sergej Eisenstein (ZDF am 12. Oktober), ist noch stark geprägt von den Ideen, die der Regisseur im Proletkult-Theater entwickelt hatte und die erst im "Panzerkreuzer Potemkin" (im gleichen Jahr) ganz ins Filmische aufgelöst werden. Hier immerhin gibt es schon keinen individuellen (bürgerlichen) Helden mehr; es agiert die Masse, zuweilen choreographisch stilisiert, und es regiert die "Montage der Attraktionen": Der Zusammenprall von Bildern verschiedener Herkunft schafft schockartig neue Erkenntnis. Berühmt die Schlußmontage: Streikende Arbeiter werden von zaristischer Polizei niedergemacht, ein Ochse wird geschlachtet. PWJ

"Camarades" (Frankreich 1970), von Marin Karmitz (Hessen III am 8. Oktober). "Gangster in Key Largo" (USA 1948), von John Huston (ZDF am 9. Oktober). "Ice" (USA 1969), von Robert Kramer (Südwest III am 9. Oktober). "Cover Girl" (USA 1944), von Charles Vidor (Nord III am 10. Oktober).

Sehenswert:

"El Condor", von John Guillermin. "Der Anderson-Clan", von Sidney Lumet. "Lion’s Love", von Agnes Varda.

Im Fernsehen: "Elvira Madigan" (Schweden 1967), von Bo Widerberg (Bayern III am 8. Oktober). "Grüße an die Mafia" (Frankreich 1964), von Raoul J. Levy (West III am 9. Oktober). "Putney Swope" (USA 1969), von Robert Downey (Bayern III am 10. Oktober). "Himmelfahrtskommando" (Polen 1958), von Czeslaw Petélski (West III am 10. Oktober). "Ein serbischer Mittag" (Jugoslawien 1968), von Purisa Djordjewic (Bayern III am 13. Oktober). "Der letzte Rebell" (USA 1953), von Budd Boetticher (Hessen III am 14. Oktober). "Der Hauptmann von Köpenick" (BRD 1957), von Helmut Käutner (ARD am 14. Oktober).