Maria-Antonietta Macciocchi: "De la Chine"; aus dem Italienischen übersetzt; Edition; du Seuil, Paris 1971; 542 Seiten, 29 F.

Eine wohlgelungene Mischung von Myrdal und Mehnert. Wegen ihrer These, Mao habe in Theorie und Praxis gezeigt, wie man heute außerhalb der Sowjetunion "Leninist" sein könne, ist das Buch aus der Ausstellung auf dem jüngsten "Humanité"-Fest in Frankreich ausgeschlossen worden. Die Autorin ist kommunistische Abgeordnete aus Neapel und hat China um die gleiche Zeit wie Schickel bereist.

"China – Das Reich der Mitte"; das farbige "Life"-Bildsachbuch 25; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1971; 187 Seiten, 7,80 DM.

Allgemeinverständlich geschrieben von Prof. Edward H. Schafer, Berkeley, ergänzt durch Bilder, eingeleitet von Prof. Wolfgang Franke, Hamburg.

Wolf Schenke: "Mit China allein – Entscheidende Jahre 1939-1947"; Holsten-Verlag, Hamburg 1971; 291 Seiten, 29 Photos, 23,– DM.

In dieser Vorgeschichte der Volksrepublik China ist besonders interessant die Schilderung der deutsch-chinesischen Beziehungen. Versehen mit vielen historisch wertvollen Photos.

Fernand Gigon: "Et Mao prit le pouvoir"; Flammarion, Paris 1969; 333 Seiten, 22 F.