Das Zweite Deutsche Fernsehen gibt seit einigen Wochen Berufetips in seinem Sonntagsprogramm. Die nächste Sendung (24. Oktober) informiert über den Beruf des Chemikers. Das Chemie-Studium wird am 31. Oktober behandelt. Am 7. November befaßt sich das ZDF mit dem Beruf des Biologen.

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Seit 20 Jahren kümmert sich das Institut für Berufsfortbildung der Versicherungswirtschaft (2 Hamburg 36, Rothenbaumchaussee 167) um den Nachwuchs. Vor allem über ein viersemestriges Abendstudium mit juristischem und wirtschaftlichem Schwerpunkt soll der Aufstieg in leitende Positionen erleichtert werden. Davon können auch Angestellte profitieren, die aus anderen Berufen in die Versicherungsbranche überwechseln wollen.

Die Farbenfabriken Bayer haben ihr Fortbildungsprogramm stark ausgebaut. Mit 136 Kursen wird das Angebot doppelt so umfangreich sein wie im vergangenen Jahr. Bei Bayer befassen sich 219 Fachkräfte ausschließlich mit Fragen der Aus- und Weiterbildung. Hinzu kommen 285 freie Mitarbeiter. Schwerpunkt ist die Ausbildung in elektronischer Datenverarbeitung. Im firmeneigenen Sprachenzentrum finden zudem 20 Sprachkurse statt.

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Mit der Arbeitszeit "à la carte" wird neuerdings in Frankreich experimentiert. In einem Betrieb in der Nähe von Grenoble können Frauen jeweils eine Woche im voraus selbst bestimmen, ob sie drei, vier oder fünf Stunden am Tag arbeiten wollen. Diese neuartige Regelung kommt einer Erkenntnis des Pariser Arbeitsministeriums entgegen: Nach einer jüngsten Untersuchung votieren 75 Prozent aller berufstätigen Frauen für die Zeitarbeit. Etwa zwei Drittel der nicht-erwerbstätigen Frauen sind bereit, eine Teilzeitbeschäftigung zu suchen.

Immer mehr Bundesbürger machen zweimal im Jahr Urlaub. Das Ifo-Institut in München hat festgestellt, daß 15 Prozent aller Urlauber zweimal im Jahr auf Reisen gehen. Die Gewerkschaften wollen diese Tendenz fördern: Beim jüngsten Kongreß der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) in Nürnberg wurden zweimal vier Wochen Urlaub im Jahr für alle Arbeitnehmer gefordert.