Die heimliche Allianz von Ideologiekritik, Hermeneutik, kritischem Rationalismus und Systemtheorie

Von Claus Grossner

Jürgen Habermas/Niklas Luhmann: "Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie – Was leistet die Systemforschung?"; Reihe "Theorie-Diskussion"; Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1971; 405 Seiten, 15,– DM

"Hermeneutik und Ideologiekritik"; Reihe "Theorie-Diskussion"; Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1971; 318 Seiten; 15,– DM

Hans Lenk: "Philosophie im technologischen Zeitalter"; Urban Nr. 807, Reihe 80; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1971; 174 Seiten, 8,80 DM

Drei Bücher, in denen scheinbar strikt voneinander getrennte Themen behandelt werden: Jürgen Habermas und Niklas Luhmann diskutieren über die wissenschaftstheoretische und gesellschaftliche Bedeutung der Systemtheorie; Karl-Otto Apel, Claus von Bormann, Rüdiger Bubner, Hans-Georg Gadamer, Hans Joachim Giegel und wiederum Jürgen Habermas thematisieren die Hermeneutik im "Diskussionsforum" der Reihe Theorie, "auf dem – so der Suhrkamp Verlag – sowohl stattgefundene (sic!, C. G.) Kontroversen vorgestellt als auch neue angeregt und ausgetragen werden sollen". Der kleine Band des neuen Karlsruher Ordinarius für Philosophie schließlich scheint den "Kritischen Rationalismus" zu repräsentieren oder wie Lenk, der Schüler und Freund Hans Alberts, es lieber nennt, den "rationalen Kritizismus".

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