Lew Ginsburg sitzt in seiner Bücherburg in einem Wohnblock in Moskau und übersetzt deutsche Gedichte:

Vagantenlieder, Hartmann von der Aue, Barockgedichte, Fasnachtsspiele und des Knaben Wunderhorn,

den jungen Schiller, Peter Weiss, den jungen Enzensberger. Jetzt hat er angefangen mit Wolframs Parzival.

Er hat, sagte er, im deutschen Gedicht den Schlag des deutschen Herzens vernommen. Hinter Glas ein Exemplar der Günzburger Zeitung. [hat er

Am 24. Oktober wird Lew Ginsburg fünfzig. Sollte ihm da nicht die deutsche Sprache

ALLES GUTE wünschen?