Otto Schnitzenbaumer hat in der Hesssischen Landesbank Girozentrale Frankfurt/Main den idealen Partner für die Finanzierung der Freizeitstadt „Schwabylon“ an der Münchner Leopoldstraße gefunden. Schwabylon (einschließlich des bereits im April eröffneten Komfort-Hotel Holyday Inn) mit einer Investitiönssumme von 156 Millionen Mark bis 1973, wird in einem geschlossenen Immobilienfonds eingebracht. Er heißt „Fonds 200 Objekt 01 Schwabylon“, hat ein Zertifikatskapital von 72,2 Millionen Mark und ist der erste einer Reihe von Immobilienfonds für „besonders ertragsstarke und zukunftssichere Objekte“, die von der Landesbank zur Zeichnung aufgelegt werden sollen.

Schnitzenbaumer ist zusammen mit Landesbank-Vorstand Erhard Flier Komplementär der Bau- und Verwaltungs-Gesellschaft und trägt nicht nur mit 3,8 Millionen Mark zum Gesellschaftskapital bei, sondern wird auch zwischen 20 und 50 Prozent der Fonds-Anteile (die zu 1000 Mark mit fünf Prozent Agio ausgegeben werden) selbst übernehmen. Im übrigen macht er dadurch, daß er die Grundstücke zum heutigen Wert einbringt und dafür Zertifikate erhält, bei den Transaktionen keinen schlechten Schnitt. „Ich bin Kaufmann“, kommentierte er dies. Den Anlegern wird eine Barausschüttung von 6,5 Prozent und ein jährlicher Wertzuwachs von 4,2 Prozent durch laufende Tilgung der 80 Millionen Mark Hypotheken zugesichert. Bei einem Einkommensteuersatz von 20 Prozent wird die Gesamtrendite auf 11,5 Prozent veranschlagt.