Die Kommunal wählen in Baden-Württemberg, deren Endergebnis erst an diesem Wochenende feststehen wird, brachten nach den bisher vorliegenden Auszählungen der FDP schwere Verluste in den Städten. CDU und SPD konnten dagegen Stimmengewinne erzielen.

Die Auszählung ist deshalb besonders langwierig, weil die 5,9 Millionen Wahlberechtigten je nach Größe ihrer Gemeinden zwischen drei und dreißig Stimmen abgeben können. Außerdem ist der Wähler nicht an eine Liste gebunden, sondern kann Kandidaten aus verschiedenen Listen wählen.

In Rheinland-Pfalz fanden ebenfalls am Wochenende Wahlen zu den Vertretungskörperschaften von zwölf Verbandsgemeinden statt (insgesamt gibt es 97 Verbandsgemeinden). Gegenüber der Landtagswahl vom 21. März hatte dabei die CDU die stärksten Verluste. Sie verlor 6,3 Prozent (von 44,3 auf 38 Prozent). Die Stimmen der SPD fielen von 43,9 auf 42,2 Prozent, die der FDP von 5,4 auf 2,1 Prozent. Die Wählergemeinschaften waren die Gewinner: Sie erreichten 17,1 Prozent.