Spareinlagen zu fünf Prozent

Die Bankhaus Centrale Credit AG in Mönchengladbach zahlt für Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist fünf Prozent Zinsen. Ein Sparkonto mit vierjähriger Laufzeit wird mit sieben Prozent verzinst. Hinter dieser Bank verbirgt sich die Bamerial International Financial Cor., eine Tochtergesellschaft der größten Bank der Welt, der Bank of America in San Franzisko. Die Centrale Credit AG wurde 1964 als Teilzahlungsinstitut gegründet und hat 1967 eine Vollkonzession als Universalbank erhalten. Mit höheren Zinsen für Spareinlagen wirbt übrigens auch die Norddeutsche Hypotheken- und Wechselbank in Hamburg, an der die Dresdner Bank mit Mehrheit beteiligt ist. Die Nordhypo zahlt Sätze, die um ein halbes Prozent über denen der Großbanken liegen.

„Unübliche Einrichtungen“

Abschreibungen nach § 7 EStG werden in Zukunft wahrscheinlich auch auf Schwimmbecken, Sauna und Kellerbar vorgenommen werden. Das Finanzgericht in Kiel hat in einer Entscheidung darauf hingewiesen, daß Einbauten in Wohngebäuden in einigen Fällen ein wesentlicher Bestandteil des Gebäudes sind. Obwohl ein Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes von 1962 die Abschreibung nur dann für zulässig erklärt, wenn es sich bei den Einrichtungen um „übliche“ Einrichtungen handelt, wird nach Ansicht der Fachleute die Revision gegen das Kieler Urteil eine. Meinungsänderung des Bundesfinanzhofes ergeben.

Steuertrick mit Effekten

Die Art der Wertpapierverwahrung kann eine große Rolle für den Erfolg von Effektentransaktionen spielen. Der springende Punkt für die Besteuerung von Kursgewinnen liegt bei der Spekulationssteuerfrist des Einkommensteuergesetzes. Hiernach ist ein Veräußerungsgewinn steuerpflichtig, wenn zwischen der Anschaffung und der Veräußerung der Papiere nicht mehr als sechs Monate liegen. Problematisch wird es jedoch, wenn Wertpapiere ein und desselben Unternehmens zu verschiedenen Zeitpunkten und zu verschiedenen Kursen gekauft wurden. Hier unterstellt das Finanzamt nämlich, daß die Papiere, die zuerst veräußert – zuletzt angeschafft worden sind. Folglich fallen viele Transaktionen in die sechsmonatige Frist und der Kursgewinn muß versteuert werden. Nun gilt jedoch eine Ausnahme: Wer nachweisen kann, wann die veräußerten Papiere angeschafft wurden, der entgeht der alten Regelung. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn die Verwahrung der Effekten jeweils in verschiedenen Girosammeldepots im gleichen Kreditinstitut oder in Depots verschiedener Institute vorgenommen wurden.