Fly and drive: Vom Flugzeug in den Leihwagen – das ist die optimale Urlaubsformel für alle, die in den Ferien unabhängig sein wollen und lange Anmarschwege mit dem Auto scheuen. Ein neuartiges Inclusive-Programm bietet jetzt der Frankfurter Reiseveranstalter Inter-Air an: Für den normalen Flugpreis auf Linienmaschinen – Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung – bekommt man den Leihwagen eine Woche gratis dazu. Ein weiteres Novum: während man bei den herkömmlichen IT-Arrangements auch immer ein Hotel buchen mußte, ist dies jetzt nicht mehr nötig – so kann man anhalten und bleiben, wo es schön ist. Preisbeispiele: Elf-Tage-England-Flugreise nach London ab 316 Mark, 15-Tage-Reise nach Korsika ab 536 Mark, Acht-Tage-Reise nach Neapel ab 355 Mark. Information: Inter-Air, 6 Frankfurt/Main-Niederrad, Triftstraße 22.

Segeln in Holland: Wer ernsthafte Ambitionen hat, sich in diesem Sommer vom Segelamateur zum Profi zu mausern, findet in dem 22 km langen Wassersportgebiet „Veerse Gat“ in der niederländischen Provinz Zeeland ein ideales Revier. In Oostwatering bei Veere, einem von vielen modernen Yachthäfen, kann er sich in einer fahrenden Segelschule einschreiben, die vom 22. Juli bis zum 2. September einen einwöchigen Segelkurs veranstaltet. Auch Fortgeschrittene können daran teilnehmen. Unterrichtet wird auf Segelbooten vom Typ 16 qm und Fly-tour. Der Kurs dauert von Samstag bis zum Samstag, übernachtet wird an Bord der MS „Tanja“. Preis für die Segelwoche, einschließlich Vollpension, 225 Mark. Information: Provinzieller Verkehrsverein (V. V. V.) Zeeland, Middelburg, Postfach 123, Niederlande. – Auch in der südlichsten Provinz der Niederlande, Limburg, steht Wassersportlern seit kurzem ein großes Zentrum zur Verfügung mit Yachthafen, „Botel-motel“, Campingplatz, Spielwiesen und Stränden. Besonders Angler werden dort ihr Dorado finden. Auskunft: Wassersportzentrum „Midden Limburg“, Raadhuisplein 4, Horn (L.), Niederlande.

Führerschein auf See: Zu einem Bericht über die Einführung der Führerscheinpflicht für Motorbootbesitzer in Jugoslawien und Italien (ZEIT Nr. 18) bleibt nachzutragen, daß inzwischen auch in Italien Ausführungsbestimmungen zu dem betreffenden Gesetz erschienen sind. Allerdings besteht – nach Ansicht eines Sprechers des staatlichen italienischen Verkehrsbüros ENIT in München – kein Grund zur Besorgnis: Zunächst wolle man in Italien nur die Versicherungspflicht durchsetzen, die Kontrolle nach dem Führerschein folge später. Falls aber jemand in diesem Jahr einen Unfall verursacht, käme bei einem möglichen Gerichtsverfahren erschwerend hinzu, wenn er keinen Führerschein besitze. Ähnlich besänftigende Kunde dringt aus dem jugoslawischen Fremdenverkehrsbüro in Frankfurt: bei jedem Hafenkapitän an der dalmatinischen- Küste könne eine vorläufige Legitimation erhalten, wer über seefahrerische Grundkenntnisse verfüge.