Nach den grellroten Zahlen des Vorjahres hat sich die Allianz-Versicherungs AG, Berlin/München im Geschäftsjahr 1971 wieder erholt. Um wieviel besser das Ergebnis netto ausgefallen ist, vermag der Vorstand noch nicht zu sagen.

Vor Steuern hat das Unternehmen immerhin 21,40 Mark je Aktie von nominal 50 Mark verdient. Im Jahr zuvor war ein Verlust von 15,20 Mark verblieben, 1969 aber ein Gewinn Von 47,50 Mark. In der Gewinn- und Verlustrechnung steht ein Jahresüberschuß von 40,8 Millionen Mark, von dem 17 Millionen Mark in die Rücklage gehen und 24 Millionen Mark Bilanzgewinn für eine unveränderte Dividende von zwölf Prozent verwendet werden.

Im Vorjahr hatte die Allianz einen Jahresverlust von 28 Millionen Mark hinnehmen müssen. Durch 52 Millionen Mark Rücklagenauflösung war er gedeckt und zudem die Dividende ermöglicht worden. In der versicherungstechnischen Rechnung ist auch 1971 noch ein Defizit entstanden, doch es hat sich stark von 127 auf 21,6 Millionen Mark verringert. Aus dem Überschuß des allgemeinen Geschäftes (62 Millionen Mark nach 99 Mark im Vorjahr) war diesmal ein voller Ausgleich möglich.