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In Wirklichkeit ist den Sozialdemokraten nur auf etwas rabiate Weise widerfahren, was den anderen Parteien noch bevorsteht und in der Sache selbst auf die schlichte Erfüllung eines seit 1949 bestehenden, bis heute aber weitgehend unerfüllten Verfassungsgebotes hinausläuft: "Die Parteien wirken bei der politischen Willetsbildung des Volkes m i t Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprecien " . Das Volk kann seinen politischen Willen darüber, von wem und wie es regiert werden will, in der Regel nur einmal alle vier Jahre bei den Bundestagswahlen äußern. Dabei ist es auf die von den Parteien aufgestellten Kandidatei angewiesen. Was diese Kandidaten, sollten sis gewählt werden, im Grundsatz undin wesentlichen, vorhersehbaren Einzelheiten vertreten werden, kann der Wähler wiederum nur dem Progiamm der Partei entnehmen, für die er sich entscheidet. So spricht denn einiges dafür, daß er sich auf die Programmtreue auch des Abgeordneten ieiner Wahl verlassen können muß. Ihn danach zu befragen, hat er indes kein Recht. Das ist die Sache der Partei, die ihn aufstellt.

Und mit eben dieser Sache wollen es die Jungsozialisten nun sehr genau nehmen. Dabei geht es ihnen freilich nicht nur darum, den Mardatsbewerber auf die allgemeine Parteilinie des Godesberger Programms — das immerhin den "demokratischen Sozialismus" in den Mittelpunkt gestellt und nicht zum Schimpfwort erklärt hat — einzuschwören, sondern ihm auch einige Zugeständnisse abzuringen, vor deren Einlösung sein präsumptiver Wähler sich fürchten könnte: Absage an "kleinkapitalistische Eigentumsillusionen" wie Eigenheime zugunsten des Primats "kollektiver Investitionen" etwa für den Umweltschutz, Zustimmung zu den Forderungen des SPD Steuer Parteitages, die auch mittelständische Einkommen schröpfen würden, schließlich gar ein Bekenntnis, ob er die Schillersche Fortsetzung der sozialen Marktwirtschaft für alleinseligmachend hält oder auch planwirtschaftlichen Vorstellungen aufgeschlossen ist.

Das klingt bedrohlich. Doch suchen die Kritiker beständig vergessen zu machen, daß hier eine kleine Gruppe inmitten einer großen Partei ihre Fragen und Wunschvorstellungen formuliert hat "Jungsozialisten" heißen innerhalb der SPD alle Parteimitglieder bis zum 35. Lebensjahr. Das sind 250 000 von derzeit 880 000. Die "Jusos" unter ihnen, die sich in der Partei Arbeitsgemeinschaft dieses Namens aktiv betätigen und für deren linke Programme ebenso wie für den jüngsten Fragebogen verantwortlich zeichnen, machen weniger als zehn Prozent davon aus. Sie sind eine Lobby unter vielen, die aktivste freilich, aber gereicht das ihnen zum Vorwurf?

Künftige SPD Wähler werden eher als bisher davon ausgehen können, daß ihr Kandidat, der von den Jusos befragt wurde und sich ihnen bequem oder unbequem erwiesen hat, im Parlament auch halten wird, was er während des Wahlkampfes versprach. Und das ist keineswegs gleichbedeutend mit permanentem Gehorsam gegenüber einem imperativen Mandat. Der Artikel 38 der Verfassung, der jedem Abgeordneten Gewissensfreiheit verbürgt und ihn von "Weisungen und Aufträgen" auch seiner eigenen Partei freizeichnet, steht in einem latenten Widerspruch zum ebenfalls grundgesetzlich verbürgten Willensbildungsprivileg der politischen Parteien. Der Abgeordnete ist danach sowohl Vertreter des gesamten Volkes als auch Exponent der Partei — und ihrer Wähler —, die ihn in das Parlament entsandt hat. Den Konflikt zwischen dem gedachten Gesamtmandat und dem realen Einzelmandat von Fall zu Fall zu lösen, ohne Gleichgültigkeit gegenüber den Versprechungen an seine Wähler, ist jedoch dem einzelnen überlassen. Die Lösung durch parlamentarischen Frontwechsel, die im gegenwärtigen Bundestag zum Patt zwischen Koalition und Opposition geführt hat, sollte dabei ultima ratio bleiben. Dies zu erreichen, war einer der wesentlichen Beweggründe der Jungsozialisten.