Hervorragend:

„W. R. – Mysterien des Organismus“, von Dusan Makavejew. „Ludwig“, von Hans-Jürgen Syberberg.

Sehenswert:

„Blindman – Der Vollstrecker“, von Fernando Baldi. „Totentanz der Vampire“, von Peter Duffell. „9 im Fadenkreuz“, von Philippe Labro. „Lonesome Cowboys“, von Andy Warhol (siehe Seite 24).

Im Fernsehen: „Schande“ (Schweden 1967), von Ingmar Bergman (ZDF 25. Juli), heißt, genauer übersetzt, „Scham“ und führt die zum animalischen Zweckverbund pervertierte Ehe eines Musikerpaares vor, das auf einer Insel vom Krieg eingeholt wird. Bergman ist out, das Publikum und auch die beflissenen Exegeten sind der Allegorien, Symbolismen, Obsessionen und verquasten Psychodramen des nordischen Sehers und Künders offenbar müde geworden. Auch die „Botschaft“ dieses Films (der schlimme Krieg, die Entwürdigung des Menschen, apokalyptische Visionen) wird schal und antiquiert, wenn man nicht den Zusammenhang mit dem ersten („Die Stunde des Wolfs“) und dem dritten Teil der Trilogie („Passion“, am 14. August) sieht, wenn man sich nur dem Mystiker anvertraut, nicht auch dem Filmregisseur Bergman; dessen Entdeckung steht noch aus. WD

„Der Tiger von New York“ (USA 1955), von Stanley Kubrick (West III 21. Juli). „Vierzehn Stunden“ (USA 1951), von Henry Hathaway (ARD 22. Juli). „Flüsternde Schatten“ (England 1957), von Michael Anderson (ZDF 24. Juli).

Annehmbar: