Was Karl Schiller nur mit Hilfe seiner Frau Etta gelang, die Position seiner eigenen Partei zu schwächen, das schaffte das Schachgenie Bobby Fischer im Alleingang. In Island verscherzte er den Amerikanern mindestens soviel Sympathien wie Schiller der SPD. Die Russen scheinen fest entschlossen, ihre Chance zu nutzen, wie ich von dem CIA-Agenten Maxwell Smart erfahren konnte.

„Wir hatten Washington rechtzeitig darauf hingewiesen, was in Reykjavik auf dem Spiel steht, aber man hat unsere Warnungen wieder einmal überhört. Jetzt haben wir den Salat.“

„Ist die Situation gefährlich, Mr. Smart?“

„Und ob! Der ganze mühsam ausgehandelte Status quo, der auf dem atomaren Patt beruht, ist bedroht, wenn die Sowjets im Besitz dieser Waffe sind.“

Wie sie das schaffen wollen, fragte ich.

„Sie haben einen durchtriebenen Plan ausgeheckt, um Amerika matt zu setzen: eine Bobby-Fischer-Tournee in Länder, wo Amerika noch ein gewisses Ansehen besitzt.“

„Da käme doch eigentlich nur noch Thailand in Frage. Was bleibt den Russen sonst für ihre Tournee?“