21 Prozent Rendite mit Steuervorteil

Eine Rendite von rund 21 Prozent mit zusätzlichem Steuervorteil verspricht der Bauunternehmer Heinz Mosch für Berlindarlehen nach § 17 Abs. 2 des Berlinförderungsgesetzes (BFG). Die hohe Rendite soll durch ein sofortiges Disagio von 10 Prozent, einer Einkommensteuerersparnis nach dem BFG (von 20 Prozent der Darlehenssumme) und die damit verbundene zusätzliche Einsparung der Kirchensteuer und Ergänzungsabgabe erzielt werden. Durch diese Kombination braucht ein Anleger für ein 10 000-Mark-Darlehen im günstigsten Fall nur 6583 Mark aufzubringen. Während der nach dem BFG vorgeschriebenen Mindestlaufzeit von 25 Jahren werden dem Darlehensgeber insgesamt 22 300 Mark in Form von Zinsen und Tilgung erstattet. Das entspricht einer Rendite von jährlich etwa 15 Prozent. Die Auszahlungen können jedoch wahlweise auch in eine dafür bestimmte Lebensversicherung fließen. Dadurch soll die Jahresrendite auf rund 21 Prozent ansteigen. Ein zusätzlicher Steuervorteil ergibt sich aus der Abzugsfähigkeit von Lebensversicherungsprämien als Sonderausgaben. Da die Darlehen als Hypotheken verwendet werden, erhält der Anleger eine grundbuchliche Absicherung.

Immobiliensperre bis zum Herbst

Der Schweizer Bundesrat rät allen Ausländern, die Anzahlungen auf Grundbesitz in der Schweiz geleistet haben oder Optionen besitzen, von ihren Verträgen zurückzutreten. Die Verkaufssperre von Schweizer Grundbesitz an Personen oder Gesellschaffen, die ihren ständigen Wohnsitz nicht in den Schweiz haben, wird zwar voraussichtlich irrt Herbst aufgehoben werden. Allerdings soll zu diesem Zeitpunkt eine Bewilligungspflicht für den „Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland“ in Kraft treten, die den Erwerb drastisch einschränken soll. Ausnahmen von der jetzigem Immobiliensperre sollen nur in bestimmten Härtefällen gemacht werden.

Quelle: Dr. U. Hielscher und Dr. H.-D. Schulz: Hoppenstedt-Investment-Service, Verlag Hoppenstedt u. Co., Darmstadt

1. Ausgabekosten in Prozent vom Ausgabepreis, Spesen auf die kleinste Anlageeinheit (maximaler Spesensatz)

2. Veröffentlichte Rücknahmepreise (in der Regel vertragliche Rücknahmepreise, bei der DIT-Gruppe sowie beim Allfonds der freihändige Rücknahmepreis)