Deutsche Schiffsbeleihungs-Bank: Braucht Kapital

Die Geschäftsausweitung der Deutschen Schiffsbeleihungs-Bank AG, Hamburg, im Jahre 1972 erfordert nicht nur die Ausnutzung des bereits vorhandenen genehmigten Kapitals von vier Millionen Mark, sondern noch eine weitere Kapitalerhöhung. Zur Zeit beträgt das Grundkapital 16 Millionen, dazu kommen offene Rücklagen in gleicher Höhe. Die jetzt beschlossene Kapitalerhöhung würde sich erübrigen, wenn die Novelle zum Schiffsbankengesetz in Kraft gesetzt würde, die eine Heraufsetzung der Umlaufsgrenze für Schiffspfandbriefe vorsieht. Damit scheint wegen der stockenden Gesetzgebungsarbeit in Bonn vorerst jedoch kaum zu rechnen sein. Für 1971 zahlt die Bank eine Dividende von wieder zehn Prozent.

Braune Hanne: 25 Prozent Dividende

Für 1971 wird die Braunschweig-Hannoversche Hypothekenbank auf ihr Grundkapital von drei Millionen Mark eine Dividende von 25 Prozent ausschütten. Fünf Millionen werden den Rücklagen zugeführt. Die Bilanzsumme stieg um 193 Millionen auf 2,1 Milliarden Mark. Die Ertragslage wird vom Vorstand als befriedigend bezeichnet.

Allgemeine Bankgesellschaft: Wieder 12 Prozent

Die Allgemeine Bankgesellschaft AG, Frankfurt am Main, an der neben der Berliner Bank AG, Berlin, mit 50 Prozent die Vereinsbank in Hamburg und die Westfalenbank AG, Bochum, mit je 25 Prozent beteiligt sind, verteilte für 1971 eine unveränderte Dividende von 12 Prozent auf das Aktienkatpital von acht Millionen Mark.

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