In einem Kommuniqué aus dem Hauptquartier in Aranno (Tessin) gab der Kommandant der Festung, Etta Schiller, bekannt, daß der Entscheidungsprozeß über die zukünftigen Absichten General Schillers noch nicht abgeschlossen ist. Damit wurden Erwägungen begründet, das Hauptquartier feindsicherer zu verlegen.

Wir bringen hier Auszüge aus dem Tagebuch des Festungskommandanten. Es trägt den Vermerk: „Streng geheim – nach Veröffentlichung sofort verbrennen.“

Montag: Wir haben entschieden, daß Karl das Angebot aus Köln nicht annimmt. Ich darf nicht vergessen, das Karl mitzuteilen, sonst liest er es wieder in der „Welt“ und wird unwirsch.

Dienstag: Noch kein Wort aus der Baracke. Die werden doch wohl nicht alle Urlaub machen – meinetwegen?

Mittwoch: Karl möchte gern wissen, wie es um den Entscheidungsprozeß steht.

Donnerstag: Drei weitere Interview-Versuche erfolgreich abgeschlagen.

Donnerstag: Man darf ihn nicht aus den Augen lassen. Ertappte ihn, dabei, wie er heimlich mit dem Scheel telephonieren wollte. Dabei ist meine Idee mit der FDP, die ihn dann der SPD als Wirtschaftsminister präsentiert, gar nicht übel.