Innerhalb eines Monats stiegen die Butterüberschüsse in der EWG um rund 50 000 Tonnen, und die Prognosen verheißen für die kommenden Monate keinen Trendumschwung. Mit Sondermaßnahmen soll der Absatz von Butter beschleunigt werden. Doch in Brüssel ist man pessimistisch: Jede Milchpreiserhöhung hat bis jetzt eine Steigerung der Butterproduktion zur Folge – und die Milchpreise steigen auch jetzt wieder. Um zu hohe Lagerbestände zu verhindern, will sich die Europäische Kommission am Welternährungsprogramm beteiligen – 40 000 Tonnen sollen für diesen Zweck bereitgestellt werden. Der. Ministerrat hat die EWG-Kommission beauftragt, Maßnahmen zum Absatz zusätzlicher Buttermengen vorzulegen.

Quelle: EWG-Kommission