Tod in der Mongolei

Aus Moskau kommt eine neue Version von dem Tod Lin Piaos, des ehemaligen Stellvertreters Maos. Das Flugzeug, in dem Lin mit seiner Familie und einigen Genossen nach Moskau fliehen wollte, war bereits wieder auf dem Rückflug nach China, als es im vergangenen September in der Mongolei abstürzte. Denn in letzter Minute habe sich ein Passagier zur Rückkehr nach Peking entschlossen. Es kam zu einem heftigen Kampf, bei dem beide Seiten mit Pistolen schossen. Der Pilot soll dabei die Gewalt über das Flugzeug verloren haben.

Traurige Bilanz

Das gemeinsame Oberkommando der alliierten Streitkräfte in Südvietnam veröffentlichte eine traurige Bilanz: Seit 1961 starben 45 836 US-Soldaten im Kampf, ferner 10 250 durch sogenannte "feindliche Einwirkungen", über 300 000 wurden verwundet. Die südvietnamesische Armee mußte stärker bluten. Ihre Verluste betrugen über 150 000 Tote und fast 400 000 Verwundete. Nach Schätzungen der US-Armee sind über 800 000 Nordvietnamesen und Vietcong-Anhänger ums Leben gekommen.

Letzte Chance

Die Bevölkerung Burundis hat nach dem Abflug einer Hilfsmission des Internationalen Roten Kreuzes nur noch eine Chance, vor dem Hungertod gerettet, zu werden: wenn der 31jährige Präsident Micombero den Vereinten Nationen erlaubt, was er dem Roten Kreuz untersagt hatte, und eine Kontrolle der Hilfsgüter-Verteilung an die 500 000 obdachlosen Opfer der Stammesfehden zuläßt. Die Kontrolle ist erforderlich, damit die Hilfe für die Bahutu-Mehrheit, die von der Watussi-Minderheit unterdrückt wird, diese auch tatsächlich erreicht.

Sozialistische Profite