Dem etwas irren Robert J. Fischer vor allem ist es zu danken, daß die Schachweltmeisterschaft in Reykjavik so viel Anteilnahme geweckt und manchen wohl vor die Frage gestellt hat: Möchte ich auch Schach spielen? (Oder: Sollte ich meine Kinder das Schachspiel lernen lassen?) Was spricht dagegen, was dafür? CONTRA:

1. Jeder zweite Großmeister des Schachs ist offenbar ein Fall für den Psychiater.

2. Als Spiel gesehen, ist Schach sehr ungesellig. Im Normalfall spielen es zwei, schweigend.

3. Als "Sport" gesehen, ist Schach eher ungesund. Es verleitet zu Trinken und Rauchen in ungelüfteten Räumen.

4. Schachspielen führt zu nichts – außer allenfalls zu besserem Schachspielen.

5. Liebende können sich über einem Schachbrett leichter entzweien als vereinen.

6. Schach ist schwer zu erlernen und kostet furchtbar viel Zeit. 7. Computer können es am Ende doch besser. PRO: