Löhne und Gehälter in der Bundesrepublik sind in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich neun Prozent pro Jahr gestiegen. So erhöhte sich der Durchschnittsverdienst der Arbeitnehmer von 6227 Mark 1960 auf 16 179 Mark im letzten Jahr. Doch in der Reihenfolge der Branchen gab es kaum Veränderungen. Die Mineralölindustrie blieb an der Spitze. Die Chemie rückte hingegen von Platz 4 auf Platz 3 vor. Unverändert blieb allerdings auch der Schluß der Rangliste. Dort befinden sich vor allem Branchen, die viele Klein- und Mittelbetriebe aufweisen und einen hohen Anteil von Frauen beschäftigen. Innerhalb der Bundesländer hat der Einkommensunterschied indes abgenommen.

Quelle: DIW