"Es war eine genau geplante, wenn Sie so wollen, militärische Aktion und Operation."

Conrad Ahlers

"Wir leben im Krieg – wir haben es bislang nur nicht wahrhaben wollen."

Franz Josef Strauß

"Wer sich vor den Fernsehzuschauern als Held, Generalfeldmarschall und bereitstehender Ersatzgeisel aufspielt, darf nicht, wenn es ernst wird, nur noch in volle Deckung gehen."

Peter Boenisch

Springer-Kommentator, über Hans-Dietrich Genscher

"Es gibt Lagen, in denen muß man ein gewisses Risiko auf sich nehmen."

Conrad Ahlers

"Diese Aktion ist nicht gescheitert, ich nenne sie gelungen. Ich nenne sie einen Triumph Palästinas. Ich hoffe, daß dieser Triumph Nachhall findet. Nicht allein in der arabischen Welt, auch anderswo. Das ist ein Signal gewesen. Der Kampf beginnt erst."

Georges Habasch

palästinensischer Guerillaführer

"Feige Hund sans, grad bibbert und zittert hams."

Münchner Polizeibeamter

über die verhafteten arabischen Terroristen

*

"Unglücklicherweise handeln einige Leute in einer verzweifelten Art, wenn sie sich in einer verzweifelten Lage befinden."

Hassanein Heikal,

Chefredakteur von "Al-Ahram"

"Die elf Toten stehen am Beginn einer neuen Ära – einer Ära der Vernichtung aller Guerillas."

"Ma’ariv",

Tel Aviv

*

"Haß erzeugt Haß, Blut fordert Blut, Vendetta, Vendetta. Wo soll das enden?"

Papst Paul VI.

*

"Die Palästinenser können auf ein Zeugnis guten Betragens von internationalen Organisationen und Wohltätigkeitsgesellschaften verzichten. Sie haben von den Israelis gelernt, wie man diese Art guter Noten verachtet."

"Jour",

Beirut

"Verantwortung tragen aber auch jene Länder, die diese Menschen nicht an ihrem Tun hindern."

Gustav Heinemann

"Es scheint, daß die Araber die neuen Opfer des europäischen Rassismus sind."

"Al Gumhuriya",

Kairo

"Wir haben auch nicht gewollt, daß man uns in einen Sack steckt und an diesen Sack ein Etikett klebt. Das dürfen wir also auch selbst in einer uns so erschütternden Situation mit den Arabern nicht machen."

Willy Brandt

"Mord ist zwar ein Verbrechen, aber es ist auch ein Verbrechen, zwei Millionen Palästinensern ihr Land zu rauben."

"Egyptian Gazette

Kairo

"Wir alle sind die potentiellen Geiseln einiger weniger Fanatiker im Mittleren Osten."

George McGovern

*

"Ich kann keinen Unterschied sehen zwischen Olympia-Teilnehmern, die nachts ermordet, und Vietnamesen, die nächtens oder auch am Tage totgebombt werden."

Rudolf Augstein

"Das grausame Verbrechen in München hat mich zutiefst erschüttert. Die Unfähigkeit sowohl der deutschen Behörden wie der olympischen Funktionäre, kraftvoll diese schreckliche Situation zu meistern, läßt mich verzweifeln. Ganz besonders bin ich entsetzt darüber, daß ein solcher Akt nackten Terrors auf dem Boden des freien Deutschlands geschehen konnte. In tiefem Schmerz."

Axel Springer

an Golda Meir

*

"Deutschland war der richtige Ort für das Massaker, da Hitler hier mehr als sechs Millionen Juden umgebracht hat."

Idi Amin,

Präsident von Uganda

*

"Die Münchner Polizei ist, wie jedermann weiß, noch mit den alten Juden-Jägern durchsetzt."

"Le Monde",

Paris

"Das, was emotionell in Amerika und anderswo hochgekommen ist, bedeutet für die deutsche Außenpolitik einen Rückschlag um viele, viele Jahre. Die Uhr ist zurückgedreht."

Willy Brandt

"Bis heute meinten wir immer, daß Dachau in der Nähe von München liege. Von nun an liegt München leider in der Nähe von Dachau."

Josef Burg,

israelischer Innenminister

*

"Alle Länder und alle Staaten sollen aufgerufen werden, sich ihrer Verantwortung bewußt zu sein und dafür zu sorgen, daß der Terror aus dem Verhältnis der Länder und der Staaten zueinander ausgeschaltet wird."

Walter Scheel

"Eines Tages werden in den Städten selbstmörderische Terroristen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, in den Besitz einer Nuklearwaffe gelangen."

"The Economist",

London

"Terroristen setzten sich in der BRD ungehindert fest."

"Blinde Schießwütigkeit verursachte das Blutbad."

"Neues Deutschland"

"Jahrelang reifte die Frucht der Baader/Meinhof-Mentalität im hochgeistigen und fein parfümierten Schutzraum der Liberalität unserer Universitäten und Publikationen heran."

Herbert Kremp,

Chefredakteur von Springers "Welt"