Hervorragend:

„Salz der Erde“ von Herbert J. Biberman. „Das Glück“ von Alexander Medwedkin. „Der Tod der Maria Malibran“ von Werner Schroeter.

Im Fernsehen: „Fettklößchen“ (UdSSR 1934) von Michail Romm (Bayern III 7. März). Romms erste eigene Arbeit ist eine exzellente Verfilmung der Novelle „Boule de suif“ von Guy de Maupassant. Um die eigene Haut zu retten, überreden während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 ehrenwerte Bürger und Nonnen eine Prostituierte, sich einem deutschen Offizier hinzugeben. Der 1934 noch stumm gedrehte Film besticht durch seine satirische Schärfe, einen makellosen visuellen Rhythmus und eine ausgezeichnete Kameraarbeit. Die Tonfassung stammt von 1955.

HPK

„Das Leben gehört uns“ (Frankreich 1936) von Jean Renoir (Hessen III 2. März). „Sieben Chancen“ (USA 1925) von und mit Buster Keaton (Bayern III 3. März/Südwest III 6. März/West III 7. März). „Ehrlich währt am längsten“ (USA 1939) von George Marshall, mit W. C. Fields (Südwest III 3. März). „Die 47 Samurai“ (Japan 1942) von Kenji Mizoguchi (Bayern III 4. März). „Sherlock Junior“ (USA 1924) von und mit Buster Keaton (West III 7. März).

Sehenswert:

„Dreckiges Gold“ von Burt Kennedy. Die Western, die Burt Kennedy in den letzten Jahren drehte, waren meist ideologisch verkorkst, schludrig inszeniert und hatten eine knarrende Dramaturgie. „The Train Robbers“ dagegen der an Hathaways „Im Garten des Bösen“ erinnert, ist schönes, gelassenes, etwas anachronistisches Erzählkino, fernab der Italo-Plagiate. Und nicht einmal die markige Selbstherrlichkeit des verwitterten John Wayne vermag den Spaß zu verderben. BB