Mit einer Haushalts-Expansion von plus 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bundesregierung an die Empfehlung der EWG-Kommission gehalten, die öffentlichen Ausgaben um nicht mehr als 10,5 Prozent zu steigern. Freilich, für die einzelnen Bereiche, in denen die Ausgaben verschiedener Ressorts ihrer Funktion nach zusammengefaßt sind, ergeben sich unterschiedliche Steigerungsraten. Das Minus bei den Ausgaben für Landwirtschaft und Ernährung täuscht allerdings: Effektiv darf die Landwirtschaft auch in diesem Jahr mit höheren öffentlichen Zuwendungen rechnen, nur kommt jetzt mehr Geld als in der Vergangenheit aus dem EWG-Agrarfonds.

Quelle: Bundesfinanzministerium