Hervorragend:

„Harlies“ von Robert Van Ackeren (siehe ZEITmagazin Seite 28). „Salz der Erde“ von Herbert J. Biberman. „Der große Diktator“ von Charles Chaplin. „Aguirre, der Zorn Gottes“ von Werner Herzog. „Das Glück“ von Alexander Medwedkin. „Die Dreigroschenoper“ von Georg Wilhelm Pabst. „Der Tod der Maria Malibran“ von Werner Schroeter.

Im Fernsehen: „Früchte des Zorns“ (USA 1940) von John Ford (Bayern III 16. März). „Die gute alte Zeit“ (USA 1934) von William Beaudine, mit W. C. Fields (West III 17. März). „Macao“ (USA 1951) von Josef von Sternberg (Südwest III 17. März). „Die Sage von Anatahan“ (Japan 1953) von Josef von Sternberg (Bayern III 21. März).

Sehenswert:

„Zahltag“ von Hans Noever, der das selbstinszenierte Ende eines Gangsterbosses als faszinierend elegante Paraphrase auf den französischen Unterweltfilm vorführt. Die Ästhetik etwa Jean-Pierre Melvilles wird hier auf das Essentielle reduziert, auf rituelle Verhaltensweisen und eine kühl durchchoreographierte Autojagd. Der anfangs literarisch spröde, später jedoch immens spannende Debutfilm des Schriftstellers Noever verdeutlicht das Genre als eine ausweglose Welt mit eigenen Gesetzen. WOR

„Arakawa – Why Not?“ „Der junge Löwe“ von Richard Attenborough. „Fritz the Cat“ von Ralph Bakshi (siehe Seite 18). „Das späte Mädchen“ von Jean-Pierre Blanc. „Dreckiges Gold“ von Burt Kennedy. „Ein Kerl zum Pferdestehlen“ von Abraham Polonsky. „Wer braucht wen?“ von Valeska Schöttle.

Im Fernsehen: „Bruno – der Schwarze“ (BRD 1969/70) von Lutz Eisholz (ARD 19. März). Die Figur des 39jährigen Moritatensängers, der in Berliner Hinterhöfen zu selbstgemalten Bildern auftritt, ist authentisch: Bruno S. spielt sich selbst. Seine Geschichte ist bestimmt von Unterdrückung und trotziger Nichtanpassung, von Erziehungsheimen und Irrenanstalten. Eisholz hat in seiner Abschlußarbeit an der Berliner Filmakademie das dokumentarische Material einfühlsam und über den Einzelfall hinaus zu einer erschütternden Anklage gegen die Fatalität staatlicher Fürsorge montiert. WOR