Mit knapp 50 Prozent liegt das Kontensparen in der Gunst der Anleger immer noch unangefochten an der Spitze. Freilich ist das Sparkonto für viele nur eine kurzfristige Anlageform: Im Sparbuch wird der Notgroschen für alle Fälle bereitgehalten. Wenn sich mehr angesammelt hat, wird es in lohnendere Anlagen umgewandelt oder verbraucht. Favorit bei den längerfristigen Anlagen ist der Kauf festverzinslicher Wertpapiere, die in den letzten zwölf Jahren den relativ größten Zuwachs für sich gewinnen konnte. Aktien gehören dagegen zu den vernachlässigsten Anlageformen. Grund dafür könnte die im Vergleich zu anderen Industrienationen außergewöhnlich niedrige Zahl an Neuemissionen sein.

Quelle: Deutsches Institut – für Wirtschaftsforschung, DIW, Berlin