Hervorragend:

„Harlis“ von Robert Van Ackeren. „Der letzte Tango in Paris“ von Bernardo Bertolucci (siehe ZEITmagazin Seite 6). „Der große Diktator“ von Charles Chaplin. „T-WO-MEN“ von Werner Nekes. „Die Dreigroschenoper“ von Georg Wilhelm Pabst.

Im Fernsehen: „Rächer der Enterbten“ (USA 1956) von Nicholas Ray (Bayern III 30. März). „Mississippi“ (USA 1935) von A.Edward Sutherland mit W. C. Fields (West III 31. März). „Zéro de Conduite“ (Frankreich 1933) von Jean Vigo (Nord III 31. März). „Die Milchstraße“ (Frankreich/Italien 1968) von Luis Buñuel (West III 4. April). „Lola Montez“ (Frankreich/Deutschland 1955) von Max Ophüls (Bayern III 4. April).

Sehenswert:

„So ist das Leben“ von Carl Junghans. Ein kurioses Dokument aus den letzten Tagen des Stummfilms. Vor der Kulisse Prags drehte der Regisseur eine alltägliche Passionsgeschichte: Vera Baranowskaja, Pudowkins „Mutter“, spielt eine Waschfrau, die sich mit letzter Kraft für ihre haltlose Familie aufopfert, bis sie an den Folgen eines Arbeitsunfalls stirbt. Auffallend ist vor allem die Montagetechnik: Junghans nimmt Einflüsse von Griffith und Eisenstein auf, die er allerdings unreflektiert in einen geschwätzigen Feuilletonstil einbringt. Der Film läuft in unabhängigen Kinos. EKP

„Keep on Rockin’“ von D. A. Pennebaker. Vier Altväter des Rock ’n’ Roll bei einem Revival im Stadion von Toronto 1969: Bo Didley, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry, Little Richard. Ihre musikalische und physische Vehemenz ist bewundernswert, nur Little Richard hopst und zwitschert rum wie eine Tunte. Die Kamera, wo sie nicht alberne Teenager beobachtet, vollführt akkurate Kunststückchen und ist immer da, wo die Musik „geschieht“. Makaber zu Beginn des Initiators John Lennon Anreise im Rolls-Royce mit einer Hell’s-Angels-Eskorte. WD

„Der junge Löwe“ von Richard Attenborough. „Fritz the Cat“ von Ralph Bakshi. „Das späte Mädchen“ von Jean-Pierre Blanc. „Dreckiges Gold“ von Burt Kennedy. „Zahltag“ von Hans Noever. „Wer braucht wen?“ von Valeskca Schöttle. „Ludwig II“ von Luchino Visconti.